Filme

Als Kind habe ich jedes Jahr um Weihnachten rum „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ gesehen – mein Lieblingsmärchen. Und vor ein paar Tagen lief mal wieder „Auf immer und ewig“ mit Drew Barrymore. Ebenfalls ein Film, der auf dem Märchen Aschenputtel basiert.
Es gibt viele Märchen, in denen ein armes Mädchen von ihrem auf dem Schimmel reitenden Prinzen errettet wird. Aber keins hat mich stets so in Entzücken versetzt wie Aschenputtel. Vielleicht weil Cinderella ein Mädchen ist, dass sich scheinbar ihrem Schicksal hingibt und dennoch heimlich dagegen ankämpft?
Vielleicht sind es auch nur die Kleider, die mich so an diese Filme bindet. Speziell in den neueren Verfilmungen sind die Gewandungen eine Augenweide. Ein Tag lang diese Kleider tragen – ich glaube, am Abend hätte ich überall Muskelkater, vermutlich auch an Stellen, die eigentlich gar nicht da sein können. Dennoch, das ist wohl ein Klein-Mädchen-Traum, einmal in "Prinzessinen-Kleidern" posieren.

Gestern Abend aber habe ich dann ein anderes Märchen geschaut, nämlich den ersten Teil von „Herr der Ringe“.
„Gandalf sieht ja fast aus wie Dumbledore“, meinte meine Tochter. Unrecht hat sie da nicht.
Am Äußeren der Zauberer könnte somit zukünftig gearbeitet und das klassische Bild eines dürren Magiers mit langem grauen Bart mit einer modernen Version ersetzt werden.
Ansonsten mag ich mich aber noch nicht so richtig zu dem Film äußern: Wunderbare Umsetzung, tolle Szenen, faszinierende Bilder, Freundschaft, Kampf, Verrat – alles was das Herz begehrt. Aber irgendetwas fehlte mir, ich kann nur noch nicht sagen, was.

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