Ärgerlich!

Gestern war es kalt und nass. Der Wind peitschte den Regen ins Gesicht. Regenschirme hielten der Bö nicht stand. Ein Wetter, bei dem ich am Liebsten zu Hause bleiben möchte. Aber wir hatten Schulfest.
Es gibt dort zu wenig Parkmöglichkeiten und bei einer großen Schule, bei der nicht nur Lehrer, sondern auch die Schüler, deren Eltern und neue Eltern mit Schülern, die vielleicht im Sommer eingeschult werden, mit Autos kommen, ist klar, dass die eh schon von der Stadt zu wenig zur Verfügung gestellten Parkplätze rasch belegt sind.
Das wusste die Stadt und wird schon frühzeitig geplant haben, welcher Beamte denn an diesem Samstag Knöllchen verteilt, egal bei welchem Wetter.
Denn seien wir doch mal ehrlich: Selten bis gar nicht laufen die Politessen bei Regen und Wind an einem Samstag in der Stadt herum, auf der Suche nach Falschparkern.

Aber solche Termine sind für die Stadtverwaltung ein gefundenes Fressen. Ich höre quasi das Knistern der sich vor Freude reibenden Hände der Stadtdamen- und herren.
Natürlich parkten wir, wie rund 50 andere Autos auch, am Seitenstreifen und somit falsch.
Selber Schuld?
Nun, ich finde bei Sonderveranstaltungen oder – wie schon gehabt – Schneechaos, wäre ein Tolerieren – sofern keine Rettungswege verstellt werden – durchaus angebracht und würde auch das Entgegenkommen der Stadt für die Besucher zeigen.
Aber wenn es ums Geld geht, gibt es keine Gnade.

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