Gelesen: »Krabat« von Otfried Preußler

Das Cover: Krabat»Der kleine Wassermann« stellte 1956 Otfrieds Preußlers erste Veröffentlichung dar.
Weitere noch heute bekannte Kinderbücher wie »Das kleine Gespenst«, »Räuber Hotzenplotz« oder »Die kleine Hexe« folgten.
Damals wie heute erschienen im Thienemann Verlag.
Als Kind ging »Krabat« jedoch an mir vorbei.
Heute bin ich froh darüber, denn in jungen Jahren hätte ich mich vor dieser dunklen, mystischen Geschichte gefürchtet. Zehn Jahre hat Otfried Preußler, der für seine Werke mehrere Auszeichnungen erhielt, an diesem einzigartigen Grusel-Märchen geschrieben. Er verführt uns mit schwarzer Magie, Pentagrammen, Opfergabe an den Gevatter Tod, Ungerechtigkeiten, Verrat aber auch – und diese Eigenschaften beherrschen trotz aller Not die Erzählung – Freundschaft, Zusammenhalt und zuletzt wahre, erlösende Liebe. Eine starke Geschichte, die lange nachdem das Buch zur Seite gelegt wurde, den Leser einnimmt und zum Nachdenken anregt.

Wenn Er sich nicht vor alter Sprache fürchtet, so soll Er dieses Buch lesen, ich empfehle es.

Auch die Verfilmung des Buches ist geplant.
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Webtipps:

Blog zur Krabat-Verfilmung

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