Schneedepressiva

Hier schneit es. Das ist nichts Neues, ich weiß. Ich muss das nur einfach noch mal sagen.

Über drei Monate haben wir jetzt hier Schnee. Du kannst nicht richtig über die Bürgersteige laufen, geschweige denn den Gehweg wechseln. Überall musst du deine Augen haben: Auf dem Boden, wegen Hundekot und Glatteis – und nach oben, wegen herabfallender Äste, Schneelawinen und Eiszapfen.

Was für ein Winter. Gut, die Gaslieferanten freuen sich.

10 Grad zu wenig für diese Jahreszeit, hieß es gestern beim Wetterbericht. Wahnsinn.

Vermutlich geht es von 0 Grad nahtlos in den Sommer über mit 25 Grad plus. Gut, ist mir egal. Mein Kreislauf packt das schon. Hauptsache dieses Schneetreiben hört auf.

Kleine Empfehlung: Notfall Bonbons von Dr. Bach (der mit den Bach-Blüten) hilft bei leichten depressiven Beschwerden, Unlust etc. Gibt es nur in der Apotheke und ist auch für Kinder geeignet – “Glücklich-mach-Bonbons” sozusagen, ganz ungefährlich.
Natürlich geht auch Schokolade, aber die Konsequenzen sieht man dann irgendwann.

Ansonsten: Tee trinken und Kerzen anzünden, aber die will ja auch keiner mehr.

“Ich hab die Schnauze voll!”, ist wohl der Satz, den ich in der letzten Woche am Häufigsten gehört habe.

Ich auch!

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