Pest und Virusn(t)ot

Die Vogelgrippe hat NRW noch nicht, dafür die Schweinpest und ganz neu: das Chikungunya-Virus, das von einer tropischen Stechmücke übertragen wird. Irgendwie mögen uns die Tiere nicht. Oder mögen wir sie nicht? Erfreulich zu hören, dass wenigstens die „normale“ Influenza in diesem Jahr nur selten auftrat.

30% der deutschen Bevölkerung wäre bei einer Pandemie, die aus dem Virusstamm der Vogelgrippe und der Influenza A, B oder C entsteht, mit dem möglicherweise helfenden Medikament Tamiflu versorgt, hieß es gestern. Wieso eigentlich nur 30%? Ich wusste gar nicht, dass die staatlichen Diener 30% der Deutschen ausmachen. Oder gehören 30 % der privaten Krankenversicherung an? Geht man davon aus, dass nur 30 % erkranken? Oder heißt das Motto auch hier: „Ein bisschen Schwund ist immer?“

Seltsame Maßnahmen: nichts Halbes, nichts Ganzes.

Bleiben wir also lieber bei dem Rat: Finger weg von lebenden und totem Federvieh. Hände öfters waschen, nicht nur nach dem Toilettengang, obwohl sogar diese Form der Reinlichkeit einigen angeblich unwichtig sein soll. Fazit: Handschlag ist verboten! Katzen im Haus lassen und Hunde an die Leine, die schleppen auch schon mal gern tote Vögel an.

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