Gelesen: Comic, Die Wellenläufer von Kai Meyer

Als Kind habe ich gerne Comics gelesen: Mickey Mouse, Donald Duck, Die Gespenstercomics. Geliebt habe ich ein Comic von Lucky Luke und so oft gelesen, bis ich es beinahe auswendig kannte. Heute beschränken sich meine Comicleseereignisse auf das Vorlesen. Somit widerlege ich die These, wer Comic liest, der nimmt nie ein richtiges Buch zur Hand. Blödsinn ist das. Tatsächlich glaube ich, dass Comics den Weg zur vielfältigen Literatur bereiten.

Nun habe ich gestern den ersten Band Muschelmagie nach Kai Meyers Trilogie »Die Wellenläufer« gelesen. Ich sage es vorweg, ich habe keine Ahnung von Comiczeichnungen, die Zeichentechnik kann ich somit nicht erklären und Vergleiche stelle ich auch besser nicht an, darum nur die Fakten: Sven Strangmeyer tauchte die Zeichnungen von Christian „Mana“ Nauck in Farbe und Yann Krehl adaptierte die Romanvorlage in den vorliegenden Comic.

Das Piratenmädchen Jolly besitzt die Fähigkeit über das Wasser zu gehen. Die Quappen wurden gejagt, getötet oder gefangen genommen und so glaubt Jolly, die einzige Quappe zu sein. Als ihre Mannschaft umkommt, wird sie an das Ufer einer Insel gespült und trifft auf Munk. Schnell stellt sich heraus, dass Munk ebenfalls über das Wasser gehen kann. Außerdem beherrscht er die Muschelmagie, die ihm der Geisterhändler vermittelte. Als Munks Eltern getötet werden begeben sich Jolly und Munk auf eine gefährliche Reise.

Was der Geisterhändler für eine Rolle spielt, ob Munk und Jolly zusammen bleiben und wie die Geschichte im ersten Band zu ende geht, soll an dieser Stelle nicht verraten werde.

Die Muschelmagie hat Spaß gemacht, und obwohl ich kein Freund von Mehrteilern bin, ziehe ich in Erwägung mir den 2. Band zu kaufen, nur um zu erfahren, wie es mit Jolly und Munk weiter geht.


Nauck/Krehl/Strangmeyer/Meyer
Die Wellenläufer Band 1: Muschelmagie
48 Seiten, Softcover
Ehapa Comic Collection
9,- Euro
ISBN 3-7704-0978-7

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