Liebe überbrückt die Zeit

Mit dieser Schlagzeile weckte die Kino-Verfilmung »Das Haus am See«, in den Hauptrollen Sandra Bullock und Keanu Reeves, mein Interesse. Gesehen habe ich ihn noch nicht, ich weiß nur, dass Kate (Sandra Bullock) an den Nachmieter ihres Hauses Alex (Keanu Reeves) einen Brief schreibt, weil sie irgendwas vergessen haben soll. Doch Alex versteht nicht, was Kate meint. Es stellt sich heraus, dass er zwei Jahre in der Vergangenheit lebt und somit eigentlich Kate der Nachmieter ist. Die zwei verlieben sich ineinander, wie das in Romanzen nun mal so ist. Alles verstanden? Ist auch egal. Liebe überbrückt die Zeit … und ich dachte sofort an »Anam Cara – Seelenfreund«. Gut, darin geht es tränenreicher zu, mit Briefen geben wir uns gar nicht mehr ab, alles läuft über E-Mail. Und zum Ende hin driftet die Story durchaus ins Thrillergenre ab.

Aber der Satz passt dennoch perfekt zum Roman. Das hätte David Auburn, der das Drehbuch zu »Das Haus am See« geschrieben hat, einfacher haben können – eine E-Mail an mich hätte genügt! ;-) (Ob mir die Hitze langsam zu Kopf steigt?)

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