Moorhuhn trifft den Tod

Ich finde Moorhuhn bescheuert. Ehrlich. Die Faszination Moorhühner abzuballern konnte ich nicht nachvollziehen. Nun bekam mein Sohn ein Moorhuhn-PC-Spiel geschenkt: »Der Fluch des Goldes«, in denen Rätsel gelöst werden müssen. Eine alte Burg stellt die Kulisse dar. Wir treffen auf Geister, Ritterrüstungen, betrachten alte Gemälde oder durchsuchen Schatztruhen. Moorhuhn, Besitzer der Burg, trifft auf diesem Weg nicht nur einen sprechenden Bonsai und einen Totenkopf, sondern spielt auch um zehn Jahre seines Lebens mit dem Tod, um seinen Onkel für kurze Zeit zum Leben zu erwecken.

U.a. müssen witzige Worträtsel gelöst werden, so z.B.:

Es will jeder werden, doch keiner sein.

Ein einziges Mal bedürfen wir seiner, doch entlohnt hat ihn noch keiner.

Es hat keinen Kopf, ist trotzdem sehr klug. Es hat einen Rücken, manchmal liegt es darauf. Es hat viele Blätter, ist aber dennoch kein Baum.

7th Guest oder 11th Hour für kleine Leute. Gefällt sogar mir.

 

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