E-Gitarren, Ja-Wörter, Gänsehautstimme und Tränen in der Kirche

Das Wochenende stand im Zeichen der Feste, zumindest am gestrigen Samstag folgte meine Familie und ich der Einladung zu einer Hochzeit.

Abgesehen davon, dass die Braut umwerfend schön aussah, der Bräutigam zu Tränen gerührt schien, das Essen genial und auch sonst alles sehr nett war, möchte ich erwähnen, dass mich die Art und Weise der kirchlichen Zeremonie beinahe zum Weinen brachte. Ich konnte mich noch zusammen reißen – so knapp an der Grenze, aber es gelang mir. Immerhin.

Kirchenmusik mit E-Gitarren und Schlagzeug, drei Sängerinnen, ein paar hervorragenden Solos und die Art und Weise wie der Pfarrer mit seiner Gemeinde sprach hat mich tief beeindruckt. Die Strophen der gesungenen Lieder fanden sich nicht nur im vorbereiteten Heftchen zum Traugottesdienst wieder, sondern wurde mit einem Projektor an die Wand projiziert. Die Musik war eingängig, die Lieder – sowohl englische als auch deutsche Songs – auch für Unkundige gut mitzusingen. Ich gehöre nicht zu den sonntäglichen Kirchgängern, aber der gestrige Tag hat gezeigt, dass es nicht nur anders funktionieren, sondern vor allem Nähe spenden kann.

Heute bin ich noch sehr sehr müde, ein kurzer Besuch auf dem Altstadtfest mit Trödelmarkt. Ein Buch, ein LTB gekauft und immer noch sehr sehr müde.

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