Die T-Com

Seit ein paar Tagen kann der von uns Angerufene nicht mehr unsere Telefonnummer sehen. Das hat den Vorteil, jeder nimmt ab, auch diejenigen, die keine Lust auf ein Gespräch mit uns haben (Hähähähä;-)). Es hat aber auch Nachteile, darum rief ich heute bei der Telekom an. Zunächst begrüßte mich eine freundliche Frauenstimme, die mich nach meinem Anliegen fragte, das ich deutlich nennen sollte. Es war lustig, wie sie im Laufe des Gesprächs mit »Mmh« oder »Ahja« reagierte, nur um dem Ganzen einen realen Flair zu verpassen. Auch die Stimmlage änderte sich. Wenn ich es mir recht überlege, hätte ich vielleicht versuchen sollen sie zur Weißglut zu bringen, ob sie dann auch wütend geworden wäre und den Hörer aufgeknallt hätte. Aber das besorgten ihre Kollegen, denn sie leitete mich an einen Berater weiter. Eine neue Stimme teilte mir mit, dass alle Plätze belegt seien, das Telefonat kostenlos wäre und ich bitte bei einem T-Punkt vorbeigehen möge.

Wie bitte?, dachte ich noch. Dann wurde die Verbindung beendet, das Besetzzeichen ertönte.

Ich versuchte es über das Internet. Die Kontaktmaske füllte ich ordnungsgemäß aus, erklärte mein simples Anliegen, klickte auf senden … und … genau … die nächste Seite konnte nicht angezeigt werden. Im Browser ging ich einen Schritt zurück, alle Daten gelöscht. Kurz vor einem Schreikrampf suchte ich auf der Seite, fand eine E-Mail-Adresse, die ich verwendete, und trug meine Bitte ein weiteres Mal vor. Bisher erhielt ich nur eine computergenerierte Antwort, meine Mail sei angekommen … boah … wo soll das noch hinführen?!

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