Was das hier eigentlich soll?

Als ich dieses Blog vor über zwei Jahren begann, wollte ich einen Einblick meiner Arbeit vermitteln. Natürlich war mir klar, dass zwar ständig irgendetwas auf meinem Schreibtisch liegt, nicht alles aber interessant ist oder länger bearbeitet wird und nicht ständig erwähnt werden muss.

Schnell zeichnete sich ab, dass aus dem Memorial ein Tagebuch wurde – Fragmente meines Alltags, gemischt mit Informationen aus der Literaturwelt, von mir verfassten Rezensionen und Interviews, nicht immer ernst gemeinten Beiträgen, Tipps und Links, Ärgernissen oder politischem Gequatsche.

Ein beinahe täglich aktualisierendes, wenn auch unvollständiges Potpourri meiner Gedanken und meiner Arbeit.

Täglich. Das war mir wichtig. Ich mag Blogs, bei denen ich in schöner Regelmäßigkeit hineinklicken kann und weiß, da kommt was Neues. Nicht immer interessiert es mich, aber ich freue mich dennoch darüber. So ist es bei meinem Blog natürlich auch: Nicht alle Beiträge werden für jeden Leser ansprechend sein. Manchmal fühlt sich jemand auf den Schlips getreten (aktuell die Raucher) – da muss ich einfach mal allgemein um Verzeihung bitten, aber jedem kann und will ich es dann doch nicht recht machen.

Ich freue mich immer, wenn sich jemand per E-Mail oder auch Kommentar für einen Tipp oder einen besonderen Eintrag bedankt oder darauf eingeht. Das ist dann wie der Applaus bei einer Lesung – der Beifall, das Dankeschön.

Ich würde vermutlich auch ohne diese kleinen Aufmerksamkeiten weiter schreiben – hier, wie auch meine Bücher oder Geschichten. Aber „mit“ ist natürlich schöner.

Dennoch oder gerade deswegen möchte ich mich auf diesem Weg und in diesen für mich etwas sentimentalen Tagen einmal für genau diese Anerkennungen bedanken: die E-Mails, die Kommentare und für wachsende Leserzahlen, die mir von der Statistik bescheinigt wird.

Also: Vielen Dank! Und vor allem: Viel Spaß hier weiterhin!

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