Gelesen: »Der Hexenbesen« von Chris van Allsburg

Wie Autos sind auch Hexenbesen vom altersbedingten Verschleiß geplagt. Meist lässt ihre Flugkraft jedoch nur langsam nach. Ab und an passiert es jedoch, dass die Kraft eines Besens im Flug nachlässt und die darauf sitzende Hexe abgeworfen wird.

In »Der Hexenbesen« erzählt Chris van Allsburg von diesem Unglück und stellt der Hexe eine liebe alte Frau namens Minna Moos zur Seite, die – obwohl sie Angst hat – der verletzten Hexe hilft.

Hexen sind in dieser Geschichte jedoch nicht böse, sondern dankbar und so schenkt sie Minna Moos ihren ausgedienten Hexenbesen, der – auch wenn er nicht mehr fliegen kann – über wundersame Kräfte verfügt.

Aber die männlichen Nachbarn sehen darin den Teufel, lediglich die Frauen sprechen sich für den Besen aus. Doch was der Mensch nicht kennt, wird auch in diesem illustrierten Band zu einem kleinen Disaster … wenn, ja … wenn da nicht die gute alte Frau wäre.

Wieder schafft es Chris van Allsburg zum Denken anzuregen, den Zeigefinger zwar mahnend zu heben, aber dennoch unterhaltsam und interessant zu erzählen.

Klappentext:

Ein neues phantastisch-poetisches Bilderbuch des amerikanischen Künstlers Chris van Allsburg.

Mit leidenschaftlicher Perfektion erzählt er eine geheimnisvolle, aber durchaus verständliche Geschichte von Vertrauen und Missgunst.

Hexenbesen

Chris van Allsburg
Der Hexenbesen
Originaltitel: The Widow´s Broom (1992)

Übersetzung: Alissa und Martin Walser
Otto Maier Ravensburg, 1992
Großes Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 3473334731
Nicht mehr lieferbar

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© Text Nicole Rensmann

© Cover Ravensburger Verlag

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