Internetnummern an den Meistbietenden

Es ist nichts Neues: Adressen wurden schon immer von einer Firma an die nächste weiter verkauft. Melde ich mich also bei Firma X an und bestelle einen Pullover, bekomme ich automatisch auch Post von Firma B, die mir eine Jeans dazu anbieten will. 

Eigentlich ist es klar, dass mit E-Mail-Adressen genau so verfahren wird. Seit einiger Zeit ahne ich allerdings, dass auch Internettelefonnummern verkauft werden.

Klar, keine Überraschung, aber nicht minder ärgerlich. Unsere Internetrufnummer kommt auf einem bestimmten Apparat an. Die dort ankommenden Gespräche sind immer „unbekannt“. Manchmal ist es dann die Neugier, die mich dazu treibt, den Hörer abzunehmen. Oft genug achte ich aber auch nicht darauf, ob eine Nummer angezeigt wird oder nicht, und nehme das Gespräch an, weil es ja sein könnte, dass doch jemand die Rückruffunktion verwendet hat, anstatt die Festnetznummer zu wählen.

Aber jedes Mal will mir jemand Lottoscheine, Omega3-Proben, Bücher, Kleidung, den wichtigsten Ratgeber und das beste Urlaubsziel verkaufen. 

Fazit: Wenn das Nebentelefon klingelt, gehe ich ab sofort nicht mehr dran.

Ätsch!

 

 

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