Thomas Godoj

Er hat es also geschafft. Eigentlich war es klar. Von Anfang an wurde er als Favorit gehandelt, baute sich eine unfassbare Fangemeinde auf. Ich finds gut und werde mir sicherlich seine CD zulegen, was meine erste CD von einem Castingstar wäre. Das hat schon etwas zu bedeuten. Zu wünschen ist ihm nun, dass er auch dabei bleiben kann und ein gutes Management hat, das ihn vernünftig und gerecht unterstützt.

Natürlich kommen nun auch wieder die Neider im Netz auf, die ihn und alles Scheiße finden und ihm prophezeien, dass er schnell weg vom Fenster ist, so wie seine Vorgänger – die DSDS Gewinner – auch ( was ja nicht bei allen den Tatsachen entspricht). Dabei vergessen sie, dass in diesem Geschäft, sowie bei der Malerei, der Schriftstellerei, Schauspielerei oder Model-Dasein es immer nur ein paar wenige gibt, die ständig präsent undals bekannt angesehen werden. Dann gibt es eben noch die, die ab und an einen Treffer landen und welche, die zwar tolle Musik (tolle Bücher, tolle Bilder, Filme etc.) produzieren, aber trotzdem nur in einem kleinen Rahmen bekannt sind. Das ist normal. Es können nicht alle den Bekanntheitsgrad eines Phil Collins (einer Heidi Klum, eines Picassos, eines Brad Pitts, eines Stephen Kings) haben.

Das ist schlichtweg unmöglich, es bedeutet aber nicht, dass sie schlechtere Arbeiten abliefern. Um so prominent zu sein, gehört viel dazu, neben Können und Ehrgeiz, eben auch viel Glück und das Zusammentreffen der richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt.

Glücklich und erfolgreich können wir aber auch sein, wenn wir nur auf kleinen Bühnen spielen. Das ist alles eine Sache der Sichtweise.

In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch, Thomas. Behalte dir deinen Stil bei, deine Sensibilität und deine Bescheidenheit.

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