Gesehen: »Die Braut des Prinzen«

Cover: Die Braut des PrinzenOpa (Peter Falk) liest seinem kranken Enkel (Fred Savage) das Märchen von Buttercup (Robin Wright Penn) und ihrem Stalljungen Westley (Cary Elwes) vor, den sie gern ein bisschen herumschubst, bis sie erkennt, dass er sie liebt … und sie ihn auch.

Doch Westley muss Buttercup verlassen und wird – so bekommt sie berichtet – von den Piraten getötet. Fünf Jahre trauert sie und als Prinz Humperdinck sie zur Frau wählt, willigt sie ein, auch wenn sie nichts für ihn empfindet.

Dann wird Buttercup von drei Räubern entführt und diese wiederum von dem Mann in Schwarz verfolgt, der Buttercup aus deren Händen mit List und Schwertkampf befreit.

Als sie ihren Retter einen Abhang hinunterschubst wird ihr klar, dass er ihr Westley ist.

Sie fliehen durch den Feuersumpf, kämpfen dort gegen die RVAG – Ratten von außergewöhnlicher Größe – und glauben in Sicherheit zu sein. Doch Humerpdinck findet sie …

»Die Braut des Prinzen«  bietet alles, was ein Märchen benötigt: seltsame Wesen, betrunkene rachsüchtige Spanier – Inigo –, Männer mit sechs Fingern, einen Riesen und einen lispelnden überschlauen Räuberanführer, witzige Sprüche, einen Prinzen und eine Prinzessin, Intrigen und natürlich die wahre Liebe.

Die FSK 6 halte ich jedoch für gewagt, denn auch wenn der Name RVAG – Ratte von außergewöhnlicher Größe – witzig ist, die Szene, in der Westley von einer RVAG angefallen wird, ist blutig und ziemlich grausig. Auch die Folter an Westley und der spätere Vergeltungskampf zwischen dem Mann mit den sechs Fingern und Diego geht nicht ohne Blut und einen Toten aus.

Dennoch, auch nach dem fünften Mal: Für mich immer wieder sehenswert!

Der Film basiert auf William Goldmans Roman »Die Brautprinzessin«, zuletzt erschienen 2005 bei dtv als Taschenbuch und 2002 als Hardcover bei Klett-Cotta.

Die DVD kostet bei amazon zurzeit 9,95 €


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