Respekt

Was ich daran mag, Interviews zu führen, habe ich heute bestätigt bekommen: Gestern fragte mich Klaus Bollhöfener, ob ich ein Interview mit einer deutschen Autorin führen könnte. Ich hatte ihren Namen schon mal gelesen, doch weder einen Roman noch sonst etwas kannte ich von ihr. Die Recherche hat 5 eng beschriebene DIN A 4 Seiten ergeben – und es würden sicherlich 100 Mal mehr werden, wenn ich jetzt – aus zeitlicher Sicht – keinen Riegel vorschieben müsste. Dabei ist die Autorin jünger als ich. Ihre Bio- und Bibliografie ist beeindruckend. Sie ist hochintelligent, philosophisch veranlagt, interessiert, wissend, politisch ambitioniert.

Ich bin schwer beeindruckt, ja ich ziehe meinen imaginären Hut.

Und genau DAS ist es, was Spaß an diesem Job macht: Menschen kennenlernen, die so unsagbar vielseitig, und, ja mir überlegen sind, dass es eine Herausforderung und somit Freude ist, die Fragen zusammenzustellen.

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