Machen sich Autoren durch Abwesenheit interessanter?

Machen sich Autoren interessanter, wenn Sie nicht öffentlich auftreten oder unerreichbar sind? Sind wir neugieriger auf Walter Moers oder Patrick Süßkind, weil sie kaum bis keine Interviews geben und öffentliche Auftritte meiden? Oder werden sie – trotz ihrer herausragenden Werke – deshalb schneller in Vergessenheit geraten?

Werden Autoren, die bloggen, in Foren schreiben, sich “unters Volk” und die Leser mischen zu sehr einer von ihnen – den Lesern – und sind sie darum unwichtiger, uninteressanter oder zu gewöhnlich? Wollen Leser zu den Autoren aufsehen, sie als (fast) unerreichbares Mysterium betrachten?

Fragen über Fragen, auf die ihr vielleicht Antworten wisst. Ich bin gespannt.

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