Schule – damals / heute

Am Montag begann in NRW nach über sechs Wochen Ferien die Schule und somit auch für zahlreiche Kinder, die nun die weiterführenden Schulen besuchen. Früher gingen wir in unsere Klassen, der Unterricht begann. Niemand erzählte uns wo das Sekretariat war oder die Physikräume, wir mussten uns durchfragen, was schüchterne Fünftklässler vor ihre erste Prüfung stellte.
Heute gibt es eine Woche Einführungsunterricht.

Das finde ich besser. Die Kinder lernen die Schule kennen, sie werden darüber informiert, wo sich die Räume für Physik, Sport oder Musik befinden. Die Hausordnung wird besprochen, die Regeln der Schule gelernt.

Seit diesem Jahr kommt noch mehr dazu: Zunächst erklären die Lehrer den Kinder, wie sie sich vor der Neuen Grippe schützen. Ab sofort stehen in den Klassen überall Seifenspender und Papiertücher zur Verfügung, die entsprechend genutzt werden sollen.
Das ist traurig, denn Händewaschen sollte nach gewissen Aktionen selbstverständlich sein – auch schon vor der Schweinegrippe.

Als Nächstes erfahren die Fünftklässler, dass sie zwar Handys mitführen dürfen, diese aber ausgeschaltet bleiben müssen. Neben den üblichen Erklärung gibt es auch diese: Amoklauf an der Schule, deine Eltern wollen dich erreichen, weil sie Angst um dich haben. Ein Anruf während eines möglichen Amoklaufs  könnte den Täter in die Richtung des klingenden Handys locken und dich in Gefahr bringen.

Es klingelt zur Pause. Damals wie heute. Aber der Einfühungsunterricht erhält eine neue, ungeahnte Richtung.

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