Schimmelkäse? Leider nein!

Vor zwei Wochen kauften wir ein abgepacktes Stück Gouda beim real. Als wir den Käse dann nach zwei Tagen zuhause auspackten, um ihn für die Pizza zu raspeln, stellten wir leider fest, dass wir ihn in dem Zustand nicht essen wollten:

Extra in die Stadt fahren wollten wir auch nicht, also knipsten wir ein Foto inkl. Verfalldatum und ich reklamierte über die real!-Website. Das Foto konnte ich zwar nicht einfügen, aber mein Anliegen erklären. Nach nicht mal einer halben Stunde erhielt ich eine E-Mail, in der sich zunächst entschuldigt  und um die Etikettnummer gebeten wurde. Ich schickte das Foto als Beweis, dort stand alles drauf.

Am gleichen Tag bekam ich einen Anruf des Filialleiters, der sich mehrfach entschuldigte, den Vorfall damit erklärte, dass die Verpackung vermutlich beschädigt war (wovon ich ausging) und mir anschließend einen 10 Euro Gutschein und eine kleine Flasche Sekt als “Sorry” bereitstellte. Ein paar Tage später erhielt ich eine E-Mail. Aufgrund des Absenders – “Retail Retail” ging ich von Spam aus. Auch der erste Satz ließ mich zum Entf-Button klicken. Doch dann machte es klick bei mir. Denn die Emailadresse beinhaltete das Wort “Cheese”. Käse. Käse? Da war doch was. Also las ich die E-Mail. Es war der Hersteller, der sich ebenfalls entschuldigte und erklärte woran es liegen kann, dass der Käse Schimmel angesetzt hatte. Als kleine Entschädigung würden sie zwar gerne einen Käse schicken, doch der Weg wäre zu weit, vielmehr solle es ein kleines Geschenk sein.

Nun. Gestern bekam ich ein Käsemesser geschickt.

Kleiner Ärger, toller Service.

Vielen Dank an real! und die Cheesepartner aus den Niederlanden.

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