Vom Glück, das auszog das Pech zu verfolgen

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p style=”text-align: justify;”>Zurzeit sieht mein Blog aus, als hätte ich eine Glücksträhne! Ich darf über viele kleine Aufträge, Neuerscheinungen und Veröffentlichungen berichten. Kein Bestseller, kein Durchbruch, aber die Summe und die Vielfalt lassen mein Herz schneller schlagen. Glück!
Das ist wunderbar und ich freue mich darüber, hoffe auf mehr. Natürlich. Doch ich bin ein Mensch, der daran glaubt, dass es Gründe für Glück gibt und Gründe, wenn das Glück wieder auszieht. Wenn es mich verlässt, frage ich mich: Was habe ich getan? Wen habe ich verärgert?
Mein Leben ist ein auf und ab, das ist das Leben vieler. Aber nicht aller. Und ich habe mich schon oft gefragt, warum ich – wir – es sind, die das nun schon wieder durchstehen müssen. Eine liebe Freundin sagte mir einst, weil wir die Kraft dazu haben. Ich nenne es: »Aus Scheiße Gold machen!«

Gestern Abend habe ich mich mal wieder gefragt: Warum? Ich habe überlegt! Und Nachgedacht. Doch wer auch immer über Glück entscheidet, es wollte mir nicht einfallen, warum er böse auf mich sein könnte. Gut, ich habe mich über jemanden geärgert und über ihn geschimpft, aber reicht das schon? Ist das der Grund, wenn das Glück auszieht? Oder ist das Glück gar nicht weg, hat es sich nur kurz schlafen gelegt, in eine Ecke verkrümelt und ruht es sich einfach nur aus, weil es gegen das Pech kämpfen musste? Ist es verletzt? Dann muss ich es suchen, es gesund pflegen, es hegen und herzen. Das Glück!

Liebes Pech, du hast mich gestern von den Beinen geworfen, du hast mir den Atem geraubt und meine Tränen dazu. Doch ich stehe wieder. Schon lange. Ich will dich nicht. Lass mein Glück in Frieden!

Heute Morgen bekam ich eine Anfrage für eine Kurzgeschichte. Ich bin glücklich. Aber ich weiß, dass diese eine Geschichte mich – uns – noch nicht über das rettet, was gestern anklopfte. Aber … ich habe die Kraft und mache aus Scheiße Gold und aus Kupfer Diamanten!

Und vielleicht schreibe ich irgendwann einmal ein Buch über mein Leben mit zahlreichen Überlebenstipps für den Alltag. Ich glaube, das würde ein Bestseller werden.

In diesem Sinne: Niemals aufgeben!

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