Vom Backen: Gugelhupf mit Beeren

Gugelhupf mit Früchten - saftig und lecker!

Gugelhupf mit Früchten – saftig und lecker!

Nicole backt! Regelmäßig erhalte ich Newsletter – auch solche, die Rezeptideen präsentieren. Aber nicht immer inspiriert mich ein Gericht. Doch der “Vanille-Gugelhupf” von www.Essen-und-Trinken.de begeisterte mich sofort. Ein Vanille-Gugelupf mit Brombeeren und Zitronenguss. Das klang nach meinem Geschmack. Frische deutsche Brombeeren sind aber noch schwer zu bekommen, aber es gibt ausreichend leckere Beeren, die sich – meiner Meinung nach – ebenfalls dafür eigneten. Und so wählte ich für “meinen” Gugelhupf Johannisbeeren und Heidelbeeren. Ein schöner, auch farblicher Mix.

Somit habe ich am Originalrezept nur sehr wenig geändert. Abgesehen von anderen Beeren habe ich dem Teig noch den Schalenabrieb einer halben Zitrone beigemengt. Das passt einfach sehr gut zu diesem hellen, saftigen Teig und den Beeren. Außerdem wird Zitronensaft für den Guss benötigt, da wäre es ja schade um die Schale.
Und so habe ich es gemacht:

Johannisbeeren und Heidelbeeren - so lecker! Pur, im Kuchen, als Nachtisch oder mit Sahne ...

Johannisbeeren und Heidelbeeren – so lecker! Pur, im Kuchen, als Nachtisch oder mit Sahne …

Zutaten für den Kuchen

  • 125 g Heidelbeeren
  • 125 g rote Johannisbeeren von den Stielen zupfen (ich mach das immer mit einer Gabel, dann einfach vorsichtig am Stiel entlangfahren, so gehen die Johannisbeeren von selbst ab).
  • Waschen und zusammen in einen Topf geben, vorsichtig mischen.
  • 250 g weiche Butter mit
  • 200 g Zucker und
  • 30 g selbstgemachtem Vanillezucker schaumig rühren
  • 1 Vanillestange aufschneiden, das Mark mit dem Rücken eines Messer herauskratzen und zu dem Teig dazugeben. Gut verrühren. (Die aufgschlitzte Vanillestange wird dann im Vanillezuckerglas unter frischem Zucker begraben. So ist immer frischer Vanillezucker da. → Siehe auch: Gewürztipp.)
  • 5  Eier miteinander verquirlen und nach und nach in den Teig geben.
Gugelhupf - frisch aus dem Ofen

Gugelhupf – frisch aus dem Ofen.

  • 350 g Mehl mit
  • 1 Päckchen Backpulver und
  • mit dem Schalenabrieb einer halben Zitrone mischen
  • 120 ml Milch
  • Mehl und Milch nach und nach in den Teig geben.
  • Rühren bis ein glatter Teig entsteht.

Diesen Teig habe ich ausnahmsweise der Küchenmaschine überlassen.

Laut Rezept nun abwechselnd Teig und Beeren in die sehr gut gefettete und bemehlte (!) Gugelhupfform geben. Das habe ich so gemacht. Ich würde beim nächsten Mal aber die Beeren vorsichtig unter den Teig heben. Dann verteilen sie sich besser.

Bei ca. 180 Grad (je nach Backofen / Umluft etwas niedriger einstellen) – die Backform passt am besten auf die Schiene unter der mittleren.  40 Minuten backen.

Damit der Gugelhupf besser aus der Form rutscht, ca. 10 Minuten erkalten lassen und dann auf ein Gitter stürzen. Abkühlen lassen.

Tasse Kaffee dazu?

Tasse Kaffee dazu?

Zitronenguss herstellen

Ich brauchte noch ein bisschen mehr Guss, da ich einen kleinen Zusatzkuchen gebacken hatte.
Auch sonst erschien mir die Menge im Rezept etwas wenig.

Ich habe eine Zitrone komplett ausgepresst und dann so viel Puderzucker eingerührt bis ein schöner zäher Guss entstanden ist. Und damit auch der kleinste Puderzuckerklumpen verschwand, habe ich mich des Stabmixers bedient. Das ist sicherlich nicht Küchen-like. War mir aber egal, weil Handgelenk schonend ;-) Den Guss über den Kuchen schütten oder – wer es ordentlicher mag -, mit einem Pinsel gleichmäßig darauf streichen.

Der Kuchen wird saftig und hat ein feines Aroma. Beim nächsten Mal würde ich ihn optisch noch etwas optimieren.
Aber beim ersten Mal zählt der Geschmack, und der passt!

Lecker!

Mach es wie die Gebrüder Grimm: Erzähl es weiter.

3 Kommentare:

  1. Hallo Nicole,

    dieser Gugelhupf ist eine Köstlichkeit und schnell gemacht. Ich persönlich würde den Zitronenguss weglassen, das ist nicht so mein Geschmack. Gut finde ich die flachere Form, da sind die Stücken nicht so groß.

    Hier noch ein Tipp bezüglich der Früchte für dich. Ich habe irgendwann irgendwo gelesen, dass man diese in Mehl wälzen soll, dann würden sie beispielsweise nicht auf den Boden sinken. Wahrscheinlich lassen sie sich auch besser verteilen.

    Liebe Grüße für eine sonnige Sommerwoche

    Anke

    • Hallo Anke!

      Danke für den Tipp. Die Johannisbeeren und auch die Heidelbeeren sind nicht gesunken. Ich könnte mir aber bei Erdbeeren oder sogar Pflaumen vorstellen, dass diese durchaus sinken, weil sie größer und schwerer sind. Werde ich einfach mal ausprobieren und dann sicherlich berichten.

      Danke für die lieben Grüße, die ich gerne zurücksende.

      Beste Grüße, Nicole

  2. Pingback: geekchicks.de » geekchicks am 06.07.2014 - wir aggregieren die weibliche seite der blogosphäre

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