Erlebnisse mit mydays.de: Candle-Light-Dinner bei »Der Grund«

Mein Erlebnis-Ticket von mydays.de

Mein Erlebnis-Ticket von mydays.de

“Ich habe ein Candle-Light-Dinner von mydays geschenkt bekommen und dabei wurde mir überlassen, wie ich darüber berichte.”

Es geht los:

Der Gutschein in Höhe von 100,- € galt für ein Candle-Light-Dinner im Restaurant »Der Grund« – hier in Remscheid. Großartig! Ein 3-Gänge-Menü mit romantischer Deko. Nur die Getränke zahlt der Gast selbst.

Die Reservierung beim Anbieter

Nachdem ich meinen Gutschein erhalten und entsprechend eingelöst hatte, setzte ich mich zwecks Terminabsprache mit dem Anbieter in Verbindung. Zur Reservierung habe ich das Formular auf der Webseite des Restaurants genutzt. Nach wenigen Minuten erhielt ich per E-Mail eine Eingangsbestätigung meiner Anfrage. Die tatsächliche Bestätigung meines Termins traf rund 12 Stunden später ein. Prima. Leider hieß die Anrede “Sehr geehrter Herr Rensmann!” Da ich für zwei Personen bestellt, beide Namen als Adressat angegeben und mit N. Rensmann unterschrieben hatte, wäre es schon knigge gewesen, wenn beide Personen angesprochen worden wären oder doch zumindest meine Wenigkeit. Zicke hin oder her, gehört sich aber nun mal so. ;-)

Mein Anspruch

»Der Grund« war mir vom Namen her bekannt, doch es hatte sich noch keine Gelegenheit ergeben dort zu dinieren. Umso mehr freute ich mich jetzt über diese Möglichkeit, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden. Außerdem wollte ich schon immer als “Restauranttester” fungieren. Das ist der Untergang eines jeden Restaurants, hat mein Mann mal so oder so ähnlich gesagt.
Ich sehe jeden Krümel, jede Spinnwebe und immer bin ich es, die das dreckige Besteck bekommt. Darüberhinaus erwarte ich bei einem Restaurant mit entsprechenden Preisen hochwertige Produkte optimal verarbeitet. Nudeln aus der Tüte? TK-Gemüse? Gekörnte Brühe? Will ich nicht.
Ein Blick auf die Speisekarte, die auf der Webseite online einsehbar ist, erfreute mich im Vorfeld: Wunderbarlecker klingende vegetarische Gerichte. Ich war gespannt!

Das Restaurant

Der Grund sich wohl zu fühlen. So wirbt das Restaurant mit seinem Namen. Klingt schön, stimmt aber, denn wer sich beim Essen nicht wohl fühlt, der kommt nie wieder.
In diesem Jahr feiert das Restaurant sein zehnjähriges Bestehen. Herzlichen Glückwunsch! Mehr erzählt die Webseite über Gründung und Entstehung des Restaurants nicht. Leider. Auch Fotos vom Restaurant selbst – innen wie außen – finden sich auf der Webseite nur wenige.
Mittwochs bietet Der Grund einen Green-Day für Vegetarier und Veganer an – ein 3-Gänge-Menü zu akzeptablem Preis. Und auch sonst präsentiert die Crew ihren Gästen verschiedene Events. Das gefällt. Außerdem bietet Der Grund auch Gutscheine zum Verschenken an.

Ambiente

Schublade mit Malutensilien für Kinder

Schublade mit Malutensilien für Kinder

Das Restaurant liegt etwas außerhalb und bei dem wütenden Sturm Niklas, der am 31.03.2015 über das Land fegte, grummelte mein Bauch weniger vor Hunger, mehr wegen des unguten Gefühls durch Wald und Wiesen fahren zu müssen. Aber kein Baum, kein Ast lag uns im Weg und das kurze Stück vom Parkplatz zum Restaurant regnete es auch nicht. Wir wurden freundlich begrüßt und zum Tisch geleitet. Die Einrichtung mit Holztischen und Bänken sowie passenden gepolsterten Stühlen aus Holz wirkte warm und angenehm. Gedeckte Wandfarben , ein bisschen Deko, aber nicht zu viel. Uns gefiel es gut.
Schade: Beim Betreten des Restaurants fiel uns beiden einen leichter Fettgeruch auf.
Sehr schön: Die Esstische verfügten über Schubladen. Darin befanden sich Malutensilien und Pixi-Bücher. Super vorbereitet für Kinder.

Der Gutschein beinhaltete ein 3-Gänge-Menü mit Aperitif und romantischer Dekoration. Die Tische im Restaurant waren alle eingedeckt. Grüner Tischläufer mit bunten Streu-Metallblumen und Ostereiern, außerdem ein Kerzenständer, in dem das Licht einer Kerze flackerte. Frühlingshaft österlich. Auf unserem Tisch standen zusätzlich drei Teelichter in kleinen Gläsern. Mir reichte das, da es sich nicht um ein “romantisches” Candle-Light-Dinner handelte. Doch hätte ich den Gutschein zum Hochzeitstag geschenkt bekommen, hätte ich vielleicht ein bisschen mehr romantische Dekoration auf dem Tisch erwartet: Kerzen im Kandelaber, Blumenblätter oder Streuherzchen. Sowas in der Art.

Fotos habe ich, abgesehen von Schublade und Menükarte, aus Respekt zum Restaurant, den Gästen und dem Personal nicht gemacht.

Das 3-Gänge-Menü

Candle-Light-Dinner - Menü-Karte

Candle-Light-Dinner – Menü-Karte

Auf dem Tisch lagen zwei Blätter mit unserem Menü, das wir nicht selbst wählen konnten – eine Überraschung, die ich zu diesem Anlass interessant und schön finde, denn so bekomme ich Gerichte, die ich mir sonst möglicherweise nicht selbst bestellt hätte.
Da wir die ersten Gäste im Restaurant waren, wurden wir auch umgehend bedient.
Wir begannen mit einem Aperitif: Aperol mit Sekt und Blutorange. Sehr lecker. Erfrischend, säuerlich aber nicht zu stark.
Wartezeiten gab es nicht. Schon folgte der Gruß aus der Küche: Lachs-Mousse und parallel frischgebackenes Landbrot mit Kräuterbutter. Das Brot war noch warm.
Die Vorspeise bestand aus einem Salatteller mit Räuchermatjes. Das Dressing dazu war sehr lecker, auch der Salat war gut. Der Matjes hatte noch viele kleine Gräten.
Bei der Reservierung hatte ich angegeben, dass eine Person Pescetarier ist, darauf wurde Rücksicht genommen. So durften wir aus zwei Hauptgerichten wählen. Mein Mann nahm die Entenbrust mit Bärlauch-Püree und Wurzelgemüse. Ich entschied mich (logisch) für das Kabeljaufilet mit Limetten-Püree und Spargel.
Die Teller waren einander ähnelnd angerichtet. Auf und halb neben dem Spargel bzw. dem Gemüse lagen drei Püree-Nocken, seitlich daneben und halb darauf Fleisch bzw. Fisch. Ein bisschen Deko auf dem Püree. Dezent und angenehm.
Mein Highlight: Das Bärlauch-Püree, das ich meinem Mann hin und wieder vom Teller stibitzte.
Der krönende Abschluss sollte das Dessert werden: Warmes Schokotörtchen mit hausgemachtem Erdbeer-Sorbet, so stand es auf der Karte. Leider fehlte dem Abschluss das Krönchen. Das Törtchen – ca. ein Drittel eines Muffins, aber niedriger, war zu trocken und auch das Erdbeer-Sorbet schmeckte mehr nach Beeren-Eis, dafür aber gut.
Wir gönnten uns noch jeder einen Cappuccino, wovon meiner schön heiß war, der meines Mannes leider nicht. Da musste wohl irgendwas schief gelaufen sein. Aber das kann ja mal passieren.
So oder so: Wir waren satt!

Anschließend warfen wir einen informativen Blick in die reguläre Speisekarte. Unser 3-Gänge-Menü war auch das aktuelle Tagesmenü – mit einem Preis von 29,90 € pro Person durchaus als preiswert zu bezeichnen. Der Aperitif hätte 5,50 € gekostet. Knapp 71,- € plus Getränke die – wie auf dem Gutschein vermerkt – zusätzlich berechnet wurden.

Fazit: Schönes Ambiente, gutes Essen, akzeptable Preise. Die Bedienung war supernett und sehr freundlich, zumindest bis wir unseren Cappuccino bekamen, danach fühlten wir uns ein bisschen verlassen, was vielleicht mit der steigenden Gästezahl zusammenhing.

 

Webtipps:

 

Vielen Dank an mydays.de!

Mach es wie die Gebrüder Grimm: Erzähl es weiter. - Beachte die Datenschutzerklärung.