Captain Cork – Verkostung: Grande Cuvée ULTREÏA / Mas de Martin / Languedoc

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Captain Cork rief ein weiteres Mal seine Matrosen zusammen und verschickte Weine aus dem Languedoc zum allgemeinen Matrosenbesäufnis  zur allgemeinen Verkostung.

Jeder Teilnehmer erhielt eine andere Flasche Wein von einem Weingut aus dem Languedoc. Ich zog  den Grande Cuvée ULTREÏA 2016 von Mas de Martin aus dem Karton. 80% Syrah und 20% Grenache wurden zu einem Wein mit 15,5% Alkohol verarbeitet. Wow. Bei diesem warmen Sommer 2018 wirken 15,5% wie Hochprozentiges im Kopf.

Das Weingut

Mas de Martin liegt circa zwanzig Kilometer nördlich von Montpellier.  Das Weingut befindet sich ausnahmsweise mal nicht in jahrhundertlanger und traditioneller Familienhand.
Marie-Christine Florent ist die aktuelle Besitzerin des Weingutes und das erst seit Kurzem, sie wird aber von ihrer Familie unterstützt.
Der Vorbesitzer besaß Mas de Martin ca. zwanzig Jahre und brachte hervorragende und vielgelobte Weine auf den Markt. Er steckte eine Menge Geld in das Weingut, modernisierte die aus dem 12. Jahrhundert stammenden Gebäude, kaufte einen weiteren Weinberg dazu und pflanzte neue Rebstöcke an. Die erste Abfüllung war 1999.

Zufallsschnapper: Gut oder nicht gut, das ist hier die Frage? Oder: Mein Glas ist leer! - Mist!

Zufallsschnapper: Gut oder nicht gut, das ist hier die Frage? Oder: Mein Glas ist leer! – Mist!

Per Handlese werden die Trauben geerntet und zunächst in Edelstahltank vinifiziert. Nach der Gärung, die ungefähr drei bis vier Wochen dauert, wird der Wein vom Trester getrennt und anschließend in Eichenfässern ausgebaut. Das dauert – je nach Wein – 9 bis 18 Monate.

Marie-Christine Florent will diesen Standard beibehalten, schreibt sie auf ihrer Webseite.

Der Wein

Die Rebstöcke mit den Trauben für den Grande Cuvée ULTREÏA, Jahrgang 2016 wachsen auf Lehm und Kalksteinböden. Dank Hanglage bekommen sie eine gute Portion Sonne. Warmer Wind und ein mediterranes Klima sind optimal für die Traubenreife.
Vier Wochen Gärung, zwölf Wochen Ausbau in neuen Eichenfässern – bleiben 15,5% Alkohol und eine begrenzte Anzahl an Flaschen gefüllt mit Grande Cuvée ULTREÏA .

Die Jahrgänge vor 2016 wurden in der deutschen Presse gelobt. Von herausragend ist da die Rede (2013), von dicht und stoffig (2001, DIE ZEIT) und gar zum besten Wein des Languedoc wurde der Grande Cuvée ULTREÏA (2003) gewählt.

Das Captain Cork Languedoc--Paket

Das Captain Cork Languedoc–Paket

Doch jeder Jahrgang ist anders. Und jedes Jahr ist die Weinwelt aufs Neue gespannt, welcher Wein dieses Mal die Weinpresse begeistert, und – noch wichtiger – welcher Wein zum persönlichen Lieblingswein des Jahres gekürt wird.

Meine Verkostungsnotiz

In der Nase: Zimt, Nelken, Wacholder, Speck und Rauch.
Im Mund: Zu den bereits in der Nase erlebten Aromen kommen minimale schmirgelige Tannine. Durchaus noch angenehm. Ein sehr langer Abgang mit kräftigen Wumms am Ende.

Mein Fazit

Mir fehlt der Vergleich zu den einzelnen Jahrgängen, aber der 2016er kann was. Ich würde ihn aber durchaus noch liegen lassen und erst 2020 rausholen… also, wenn die Flasche noch voll wäre. Sie ist aber leer.

 

Prösterchen!

Prösterchen!

 

Webtipps

Vielen Dank an Captain Cork für die Gratis-Zusendung des Grande Cuvée ULTREÏA.

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