Die Sache mit der Seife – ein Rumprobier-Bericht

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Letzte Aktualisierung: 16.07.2019

In den siebziger Jahren gab es keine flüssige Seife. Wir hatten Seife am Stück. Die Zusammensetzung war damals nicht wichtig, reinigen sollte sie. Tatsächlich hieß es, in der Seife würden Knochen verarbeitet. Stückseife wurde mit der Zeit unansehnlich, sie bekam Risse, wurde trocken, wirkte unästhetisch. Die Bakterien tanzten auf den Seifestücken Twist. Am Ende blieb immer ein Rest übrig, der im Müll landete.
Die Stückseife wurde von der Flüssigseife abgelöst. Alles war nun anscheinend besser. Hygienischer, sauberer und bis zum letzten Tropfen verwendbar. In Kunststoffflaschen verpackt blieben Bakterien fern.
Es wurden Seifenspender für den Haushalt erfunden – aus Keramik, Porzellan oder Glas. Doch nun entstand Verpackungsmüll, der bis in den Himmel ragt. Und auch die Inhaltsstoffe sind nicht immer abbaubar.

Heute gehen wir mehrere Schritte voran, in dem wir zurückgehen. Stückseife ist wieder im Trend. Nicht nur zum Händewaschen, auch für den Körper, fürs Haar und für die Rasur. Doch nicht jede Seife ist gut, nicht jede Seife enthält natürliche und abbaubare Inhaltsstoffe.

Ich möchte immer wieder was ändern und ökologischer leben. Das gelingt mir in vielen Bereichen seit Jahren schon sehr gut, immerhin lag mein CO2 Fingerabdruck unter 6 t/Jahr und somit weit unter dem deutschen Durchschnitt. (Warum? Ich reise nicht und fahre kein Auto. Ich kaufe zum Großteil auf den Wochenmarkt, esse keine Süßigkeiten, verwende beim Bevorraten nur Glas oder Metall … etc.)

Doch wenn es um Haut- und Haarpflege geht, finde ich Alternativen schwierig. Ich habe mich trotzdem mal daran gewagt. Seit einigen Monaten verwenden wir neben flüssiger Seife auch Stückseife zum Händewaschen. Wir kaufen die Seife allerdings nicht im Handel, sondern bei speziellen Seifenherstellern und kleinen Ständen auf Handwerkermärkten.

Im Internet finden sich unzählige Manufakturen.
Da hatte ich die Qual der Wahl, drei Seifen auszusuchen, um mich und meine Haare auf das Thema einzustimmen. Denn nach der Flüssigseife möchte ich nun Shampoo und Duschgel loswerden. Wichtig ist mir dabei: Keine Zusatzstoffe, 100% natürliche Inhalte, vegan und – logisch – keine Tierversuche.

Ausgangsposition – meine Haare

Meine Haare sind weder gefärbt noch getönt. Sie sind halblang, mit einer leichten Naturwelle. Ich verwende seit Jahren nur silikonfreies und pflanzliches Shampoo (Lavera).

Seife für die Haare – Wie wird das gemacht?

Zuerst: Die Haare durchkämmen, um Schmutz und Staub zu entfernen. Dann: Haare sehr gut nass machen. Unter der Dusche klappt das prima. Mit dem Seifenstück ein paar Mal über die Haare gleiten – einmal von links nach rechts (oder umgekehrt) und noch mal zurück.
Dann die Haare waschen und den Schaum überall gut einreiben. Die Kopfhaut freut sich über eine Massage.
Dieses Prozedere wiederholen.

Im Internet habe ich gelesen, dass Seife nicht gut schäumt, die Haare kaum kämmbar und strähnig werden.
Ich hatte mich also auf das Schlimmste vorbereitet, und wurde positiv überrascht. Bei mir schäumte es mega – ich hätte noch einen Kopf zum Waschen gebrauchen können.

Allerdings habe ich in der Vergangenheit nur Shampoos ohne Silikon, Parabene etc. verwendet, die schäumen in der Regel sowieso weniger. Mir ist jedoch aufgefallen: Sind die Haare nicht nass genug, schäumt auch nichts. Dann Haare noch mal richtig feucht machen und neu einschäumen.

Die Haare fühlen sich – noch nass – nach dem Waschen stumpf an und quietschen. Das stumpfe Gefühl ist abhängig von der verwendeten Seife. Das Quietschen ist ein Zeichen von Sauberkeit.

Nach mehreren Wochen der Anwendung nimmt das stumpfe Gefühl deutlich ab. Vielleicht habe ich mich auch nur daran gewähnt. (Aktualisierung 30.06.2019)

Wie bewahre ich die Seife auf?

Seife in Sisalsäckchen aufbewahren

Ich habe mich für kleine Säckchen aus Sisal entschieden. Da Sisal schwerfällig ist, wenn es nass wird, ziehe ich den Beutel nicht zu, so kann ich die Seife problemlos rausholen und wieder reinfallen lassen. Das Säckchen hängt in der Dusche oben an der Seite, damit es nicht nass wird wenn der Rest der Familie duscht.
Die Seife am Handwaschbecken liegt in Seifenschälchen – eins aus Olivenholz und eins aus Porzellan.

Hübsche Seifenschalen gibt es auf dem Trödelmarkt oder auf ebay – Gebrauchtes kaufen ist auch gut für die Umwelt.
Auf den besagten Handwerkermärkten finden sich selbstgemachte Holzseifenschalen.

Welche Seifen habe ich ausprobiert?

Ich habe drei Seifen ausprobiert, an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen. Jeden Tag habe ich dazugelernt, was die Handhabung betrifft. Darum habe ich am Ende – fairerweise – auch noch mal die erste Seife verwendet, um schlussendlich auch ein Fazit ziehen zu können.

Lilous Naturseife – Haarseife für normales Haar, 6,50 € / 100 g – 4 Tage ausprobiert

Ich habe mir auf einem kleinen Kunsthandwerkermarkt ein Stück Seife bei Lilous Naturseifen gekauft.
Der Schwerpunkt dieser Manufaktur, die in Oberhausen im “Home-Office” arbeitet, liegt auf Deo ohne Aluminiumchlorid. Einen Shop gibt es nicht. Die Produkte können nur auf Märkten gekauft werden. Doch wer will, ruft einfach an und bestellt telefonisch. Mit der Inhaberin Sigrid Zimmermann trat ich über Facebook in Kontakt, ich hatte die Banderole der Seife zu schnell entsorgt und mir die Inhaltsstoffe noch nicht notiert. Wir kamen ins Gespräch – was dabei entstanden ist, erzähle ich hier.

Seife von Lilous Naturseifen

Inhaltsstoffe:
Kokosöl, Palmöl Fairtrade, Olivenöl, Distelöl, Traubenkernöl Hanföl, Klettenwurzelöl, Ghassoul (Lavaerde) und Tonerde.

Form:
Quadratisch

Die schmale, quadratische Form liegt beim Einseifen nicht so gut in der Hand.

Schaumbildung:
Stark
Diese Seife schäumte in meinem Haar megastark. Ich wusste gar nicht wohin mit all dem Schaum. Ein tolles Gefühl.

Duft:
Dezent, beinahe neutral

Kämmbarkeit:
Sehr gut.
Die Haare lassen sich kämmen, als wenn sie vorher eine Haarpflege erhalten hätten.

Fönen & Stylen:
Die Haare sind schneller trocken, als nach dem Waschen mit einem Shampoo. Das Fönen dauert deutlich kürzer. Die Haare fühlen sich zu Beginn weich an und lassen sich auch sehr gut in Form bringen. Haarspray und Schaumfestiger sind nicht nötig. Doch es gibt ein Aber.

Negativ:
Das Haar wirkt schwerer, als sei es mit viel Haarspray oder Schaumfestiger vollgekleistert. Es fühlt sich leicht seifig an. Schon nach kurzer Zeit sehen meine Haare ungepflegt aus. Da hilft dann nur noch ein Zopf. Am Abend, nach ca. 12 Stunden, habe ich das Gefühl, dass die Kopfhaut leicht fettig ist, was ich sonst nicht habe, auch riechen die Haare ungewaschen. Und meine Kopfhaut juckt – nicht direkt nach der Anwendung, sondern erst am Abend.

Ich habe meine Haare an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit der Seife gewaschen. Danach habe ich die Haarseife gewechselt (siehe unten). Nach einer weiteren Woche habe ich die Seife von Lilous Naturseifen noch einmal verwendet. Doch leider änderten sich meine Erfahrungen und somit mein Fazit nicht.

Fazit:
Die Seife schäumt sehr gut, es fehlt an Duft, die quadratische Form ist unpraktisch. Für meine Haare und meine Kopfhaut ist diese Haarseife nicht optimal. Schade. Ich nehme sie nun weiter zum Händewaschen.

Tipp von Sigrid Zimmermann:
Nach der Wäsche mit einer Rinse aus Wasser und Apfelessig spülen oder in die Spitze eine gute Haarpackung einreiben.

Manna Seife für gesunde Strähnen, 8,20 € / 90 g – 7 Tage ausprobiert

Auf meiner Suche durchs Netz nach Haarseifen stieß ich auf die Firma Manna, die aus einer Not heraus 2002 gegründet wurde. Andrea Varga-Darbos suchte nach Alternativen für ihren Sohn, der keine Pflegeprodukte vertrug. Und da sie nicht fündig wurde, gründete sie ihre eigene kleine Manufaktur.
Manna wurde mehrfach ausgezeichnet. Die Produkte sind alle vegan und werden ohne Tierversuche hergestellt.
Die Manna Seife für gesunde Strähnen kostet 8,20 € bzw. (im Angebot) 6,99 € plus Porto.
Auf der Webseite finden sich weitere Pflegeprodukte für Haar und Haut. Außerdem erzählen in den Kommentaren unter den Produkten zahlreiche Anwender von ihren Erfahrungen. Fast alle empfehlen nach der Haarwäsche eine saure Rinse (ca. 1 l Wasser, 2-3 EL Apfelessig, für den Duft Lavendel.)
Puh, denke ich. Das bedeutet, ich muss täglich eine Spülung ansetzen, denn ich wasche meine Haare jeden Tag… bisher.
Ich versuche mein Glück also mit dieser Seife – mal mit, mal ohne Rinse.

Ich hatte mir das Haarpflege-Paket bestellt. 17,90 €, kein Porto, zusätzlich zwei Pröbchen mit je 15 g Shea-Butter gratis. Außerdem erhielt ich noch Zitronenöl als Geschenk. Nach Erhalt des Pakets landete in meinem E-Mail-Postfach eine lange Nachricht mit vielen Tipps zum Thema Haare waschen mit Haarseife, inkl. Rezepte für Spülungen – schnell zubereitet.
Kokosöl, Arganöl und ätherische Öle sind zwar nicht günstig, halten aber länger als eine herkömmliche Spülung. Danke für die Tipps.

Im Paket befanden sich:

  • 100% Organisches natives Kokosöl, 10 ml
  • COCO Seife mit Teebaumöl, 45g
  • Seife für gesunde Strähnen, 90 g

In der Nacht hatte ich mir ein bisschen von dem Kokosöl in die Haare gerieben.
Nachteil: Das kleine Fläschchen ist aus Kunststoff. Sinnfrei, da wir ja Verpackung sparen möchten. Ich habe mir nun Kokosöl im Glas gekauft, das fülle ich in das Fläschchen und kann es somit überall mit hinnehmen. Das Kokosöl ist fest und lässt sich nur sprühen, wenn es flüssig ist. Hierzu z.B. unter heißes Wasser halten. Oder, so mache ich es: Aufschrauben und mithilfe des Röhrchens ein winziges Bisschen auf die Hände streichen. Einreiben und in die Spitzen massieren. Perfekt zum Stylen!

Doch nun zur Haarseife:

Inhaltsstoffe:
verseiftes Olivenöl, verseiftes Rizinusöl, verseiftes Kokosöl, Wasser, grüne Tonerde, ätherisches Lavendelöl, ätherisches Teebaumöl, Limonen, Linalool

Form:
Rechteckig, leicht gebogen, liegt gut in der Hand

Schaumbildung:
Sehr gut.

Duft:
Nach Teebaumöl, sauber und frisch. In den Haaren angenehm dezent.

Kämmbarkeit:
Hervorragend. Ich hatte hier beim ersten Mal eine saure Rinse (mit Lavendel, Apfelessig, kaltes Wasser) gemacht.
Doch die Haare lassen sich auch ohne saure Rinse super kämmen.

Fönen und Stylen:
Auf Schaumfestiger habe ich auch dieses Mal verzichtet. Die Haare lassen sich gut fönen und in Form bringen. Auch hier fällt mir auf, dass sie viel schneller trocknen als bei der Verwendung von flüssigem Shampoo. Zum Schluss habe ich sehr wenig Kokosöl in die Spitzen gerieben.

Im Laufe der Testzeit habe ich die saure Rinse weggelassen. Die Haare liegen dann noch besser.

Nach einer Woche ohne saure Rinse, ist dann aber doch eine bisschen Pflege mit kaltem Wasser und Zitrone / Essig sinnvoll.

Fazit:
Mir gefällt die Seife, die Handhabung, das Drumherum sehr gut. Doch es gibt zwei Nachteile: 1. Ich habe das Gefühl, ich habe mehr Haarausfall. Das muss ich beobachten. 2. Manna wirbt aggressiv. Ich habe jeden Tag einen Newsletter im Postfach, und auch in den sozialen Medien werde ich sehr stark mit Manna Produkten konfrontiert.

Aktualisierung 31.05.2019
Nach zwei Wochen Anwendung mit der Mannseife mache ich doch jeden Tag eine saure Rinse, die ich aber noch mal mit kaltem Wasser auswasche. Danach lasse ich die Haare an der Luft trocken, dann zwei, drei Tropfen Arganöl auf die Bürste geben und die Haare kämmen. So schön waren meine Haare noch nie! Weich und luftig. Und vor allem sind meine Haare nun leicht wellig. Ich bin wirklich begeistert!

Aktualisierung 16.06.2019
Seit nunmehr acht Wochen verwende ich die Mannaseife und weitere Produkte von Mann und muss weiterhin sagen, dass ich sehr froh bin, herumprobiert zu haben. Meine Haare sind weich, locker, wellig, lassen sich wunderbar kämen und sehen toll natürlich aus! Keine Chemie mehr auf dem Kopf.

Hinweis:
Wenn du diese Seife von Manna oder ein anderes Produkt ausprobieren willst, verwende doch diesen Gutschein-Code: HELLONICOLE98 – dann bekommen wir beide ein kleines Geschenk.

Mein Tipp: Kokosöl gibt es bei dm oder online. Preisvergleich lohnt sich. Reines Arganöl habe ich nur online finden können.

Klarseifen festes Haar-Shampoo Vanille/Muskat, 10,- € / 100 g – 3 Tage ausprobiert

Die Seife von Klarseifen ist keine Haarseife, sondern ein festes Haar-Shampoo in Seifenform. Das ist an den Inhaltsstoffen erkennbar. Ich habe sie trotzdem mal mit in mein Probiersortiment aufgenommen, denn die Firma Klarseifen stellt Seifen seit 1840 her. Traditionelle Seifenkunst auf aktueller Öko-Basis. Das gefällt mir.

Das feste Shampoo gibt es in zwei Sorten: Kamille/Brenn-Nessel und Vanille/Muskat

Inhaltsstoffe:
Sodium Cocoyl Isethionate, Hydrogenated Vegetable Oil, Aqua, Polyglyceryl-4 Laurate, Glycerin, Parfum, Tetrasodium Glutamate Diacetate, Citral, Limonene, Linalool

Übersetzt:
Anionische Tenside, gehärtetes Pflanzenöl, Wasser, Emulgator, Glycerin, Parfum, biologischer Chelatbilder, Duftstoff, noch ein Duftstoff, Alkohol mit Geruch.

Die Inhaltsstoffe reißen mich nicht vom Hocker, da ist eine Haarseife deutlich besser.

Schaumbildung:
Sehr gut. Der Schaum fühlt sich weicher an als bei den Haarseifen.

Form:
Rechteckig

Duft:
Dezent nach Seife und Vanille.

Kämmbarkeit:
Gut. Aber nicht so gut wie bei den Haarseifen. Meine Haare sind leicht verknotet.

Fönen & Stylen:
Gut. Die Haare lassen sich normal stylen, aber nicht so gut formen wie bei den Haarseifen. Die Haare sehen luftig und locker aus, fühlen sich weich an. Sehr schön.

Fazit:
Das feste Shampoo von Klarseifen gefällt mir gut. Die Handhabung ist simpel, die Haare sind weich, riechen sauber. Eine sehr gute Alternative zu flüssigem Shampoo, denn das Shampoo in Seifenform hält länger und wird nur von einem Pappkarton geschützt. Das spart Geld und Verpackung.

Mein Tipp: 2-3 Tropfen deines Lieblingsduftöls oder Parfums auf die Bürste geben und die Haare damit kämmen!

Wie geht das mit der sauren Rinse?

Die Rinse soll dafür sorgen, dass die restlichen Seifenpartikel ausgespült werden. Das kalte Wasser in Verbindung mit Zitronensaft oder Apfelessig lässt die Haare glänzen. Zusätzliche Duftöle oder getrocknete Blüten sorgen für den Lieblingsduft.
Doch wie funktioniert das?

So habe ich es gemacht!

  • Am Vorabend in einen Teebeutel zwei Teelöffel getrocknete Lavendel- oder Rosenblätter füllen. (Alternativ: 2-3 Tropfen ätherische Öle verwenden)
  • Den Beutel in die Kanne legen, die ich später für die Rinse verwende.
  • Darüber ein bisschen Wasser, sodass der Beutel darin liegt und über Nacht ziehen kann.
  • Morgens mit kaltem Wasser auffüllen und 2 Esslöffel Zitrone oder Apfelessig zugeben.
  • Teebeutel rausfischen.
  • Nach und Nach über das gewaschene Haar schütten.

Am Anfang habe ich jedes Mal eine saure Rinse gemacht. Doch als ich sie einmal wegließ, stellte ich fest, dass meine Haare ohne saure Rinse viel schöner werden.

Dafür habe ich eine Spülung mit grünem Tee ausprobiert. Die Haare werden sehr schön weich, riechen nach Tee, bis zum Abend.
Dafür 1 TL grüner Tee mit 1 L heißem Wasser übergießen. Abkühlen lassen (auch über Nacht). Durch ein Sieb in ein neues Gefäß schütten und über das Haar geben. Muss nicht ausgespült werden.

Mein Tipp: Nach dem Waschen Sheabutter ins Haar geben. Dazu ein kleines bisschen auf die Handflächen reiben, über die Haare gleiten. Fertig. Das glättet die Haare, die sich minimal kräuseln und sorgt dafür, dass die Haare nicht fliegen.

Die Sheabutter ist auch super für die Haut, unter den Augen leicht eingetupft oder an einer rauen Stelle.

Saure Rinse – noch eine Variante

Aktualisierung 30.06.2019

Zwischenzeitlich mache ich die Saure Rinse so – eine schnellere Variante:

Kaltes Wasser mir 2 EL Apfelessig vermischen, dazu drei bis vier Tropfen ätherisches Öl (Lavendel oder Zitrone).
Ich kämme meine Haare gut durch, schäume sie zwei Mal hintereinander mit der Haarseife gut ein und spüle mit warmen, fast heißem Wasser gut aus. Dann gieße ich die Saure Rinse langsam über die Haare, dabei rubbel ich auch noch mal gut über die Kopfhaut – überall, auch hinter den Ohren oder am Hinterkopf, damit dort weder Seife noch Essig zurückbleibt. Anschließend spüle ich die Saure Rinse mit kaltem Wasser aus.
Meine Haare föhne ich nur leicht an, dafür verwende ich die kalte Einstellung am Föhn. Meist lasse ich sie an der Luft trocknen.
Perfekt!

Pflege für die Haare

Letzte Aktualisierung: 30.06.2019

Im Laufe der letzten Wochen habe ich herausgefunden, dass sich zur Pflege Arganöl, Kokosöl oder Sheabutter eignen.

Kokosöl ist von den Produkten das günstigste, aber meine Haare werden davon fettig. Ich kann also Kokosöl nicht zum Stylen verwenden.
Alle 7 bis 10 Tage mache ich mir damit aber eine Haarpackung vor dem Waschen. Ich verteile großzügig Kokosöl im trockenen Haar, wickle mir ein Handtuch um den Kopf und wasche nach 15 bis 30 Minuten wie gewöhnt die Haare. Dann schäumt die Seife nicht mehr so gut. Ich wasche dann auch schon mal drei Mal.

Arganöl oder Sheabutter verwende ich für die Spitzen oder, wenn die Haare kraus aussehen. Ein bisschen in die Hände geben und in die Haare reiben.
Manchmal gebe ich auch ein Paar Tropfen Arganöl auf die Haarbürste (in Kombination mit meinem Lieblingsduft – Lavendel) und kämme meine Haare damit. Geht auch prima.

Fazit

Haarseife ist toll! Und die gesamte Pflege drumherum macht Spaß – pflegende Achtsamkeit für sich selbst!
Aber die richtige Seife muss es sein. Das herauszufinden ist nicht leicht.
Eine saure Rinse ist nicht immer nötig.

Lilous Naturseife enhält Palmöl, auch wenn es mit Fairtrade bezeichnet wird – das braucht es nicht in einem Naturprodukt. Außerdem verklebt es meine Haare und sorgt, trotz Ölen und Rinsen, nicht für Glanz.
Das feste Shampoo von Klarseifen ist eine Alternative zu Shampoos – sie spart Verpackung, hält ewig und ist besonders auf Reisen sehr praktisch. Die Inhaltsstoffe sind unbedenklich, aber nicht rein natürlich wie bei der Manna Seife.
Mein aktueller Favorit ist: Die Manna Seife für gesunde Strähnen.
Die Anwendung ist simpel, der Duft dezent, die Haare liegen danach gut und eine saure Rinse ist nicht nötig.
Außerdem eignet sich die Seife auch zum Waschen.

Öko-Fazit

Mit (Haar)-Seife und festem Shampoo spare ich nicht nur Verpackung, sondern auch Geld.
Eine Seife reicht bei täglicher Haarwäsche allerdings auch nur ein Monat, nicht wie bei den Herstellern angegeben 3-6 Monate. Aber ich benötige keine Spülung mehr, kein Haarspray und keinen Schaumfestiger.
Zusätzliche Pflegeprodukte wie Sheabutter, Kokosöl oder ätherische Öle können in homöopathischen Mengen angewandt werden, somit reichen auch hier die gekauften Produkte Monate lang.
Reststücke sammle ich und verwende sie zum Putzen in einer Lösung aus Essig, Natron und Wasser.

Zeit zum Umsteigen! Für dich und für die Umwelt!

Welche Haarseife verwendest du?

Webtipps

Hinweis: Wenn du die Manna-Seife ausprobieren willst, verwende doch diesen Gutschein – HELLONICOLE98 – dann bekommen wir beide ein kleines Geschenk.

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