Blick auf den Schreibtisch – schon wieder

Ja, richtig gelesen. Schon wieder. Ich wollte dich ja auf dem Laufenden halten und momentan passiert viel. Gut, von den geplatzten Verhandlungen oder Lesungen aufgrund Covid-19 habe ich beim letzten Mal erzählt, aber auch von den positiven Anfragen. Und nun gibt es schon wieder Neuigkeiten.

Noch eine Story zur Veröffentlichung geplant

Kurz nach meinem letzten Eintrag zum Thema Schreibtisch, erhielt ich eine Anfrage für eine weitere Kurzgeschichte, die in einer Anthologie erscheinen wird. Die Geschichte ist in Arbeit, wird deutlich länger als »Der Brief« und unterscheidet sich thematisch, obwohl es auch in dieser Anthologie um Pandemie geht. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß die Möglichkeit zu haben, das Thema von allen Seiten zu beleuchten.
Danke dafür!

»Der Brief« kommt wo und wann?

Womit wir bei der ersten, bereits erwähnten Anthologie sind. Felix Woitkowski schrieb mich und eine Vielzahl anderer Autoren an, ob sie Lust hätten an einer Corona-Anthologie mitzuschreiben. Wir Autor:innen bekamen einen speziellen Tag zugewiesen, an dem wir uns mit dem Thema Corona beschäftigen sollten. Das Ergebnis durfte realistisch, fiktiv oder ein Mix aus beidem sein.
Meine Geschichte »Der Brief« entstand am 29. März 2020. Mehr wird aber noch nicht verraten. Die Anthologie soll im Herbst im Blitz Verlag erscheinen. Mehr dazu hoffentlich in Kürze.

Story lesen online

PhantastikNews.de präsentiert in dieser Corona-Krise phantastische Kurzgeschichten in Zweitveröffentlichung. Die Geschichten erscheinen in loser Reihenfolge und verschwinden nach kurzer Zeit auch wieder.
Meine Story »Du bist das Beste!« erschien im Oktober 2016 im Printmagazin EXODUS #35, Ausgabe 10/2016 und kann jetzt für einen kurzen Zeitraum unter phantastiknews.de gelesen werden.
Viel Spaß damit!

Romananfrage

Und dann kam schon wieder eine Anfrage für einen Roman bei mir an. Wow, dachte ich, und nochmal: Wow.
Hier handelte es sich erneut um einen sehr spezifischen Plot, bei dem ich 100% freie Hand gehabt hätte. Ein weiterer Vorteil: Es gab keinen Abgabetermin.
Doch die Nachteile überwiegten:
Ich würde meinen Jugendroman erst mal zur Seite schieben oder ihn schnellstens beenden müssen. Das hätte ich hinbekommen. Schwerer wog für mich, dass der Roman in der Welt eines einst lebenden Mannes spielen muss, dessen rassistische und frauenfeindliche Denkweise ich als Frau und Mensch heute nicht mehr unterstützen möchte. Ich empfinde Mitleid für ihn. Seine Kindheit war furchterregend.

Seine Storys zu lesen und sie für gut zu befinden, ist eine Sache. Seiner Welt, seinem Leben, seiner Denkweise einen kompletten Roman zu widmen und ihn somit zu huldigen, widerspricht meiner persönlichen und politischen Überzeugung.
Ich habe abgesagt!

Das Foto muss einige Jahre alt sein, meine Haare sind viel länger.

In der Presse

Peter Klohs stellte mir zehn Fragen für die gleichnamige Rubrik im Remscheider Generalanzeiger.
Das Mini-Interview erschien am 08.04.2020.
Und ja, ich wollte immer mal gerne mit einem meiner Bücher in die Bestsellerliste rutschen. Dafür müsste ich mich im Mainstream einarbeiten. Das wird vermutlich nie passieren, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages auch ein “Niemand” aufs Treppchen kommt. ;-)


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