Rezension: »Brot aus dem Topf« von Gabriele Redden / Bassermann Verlag

[Werbung – kostenloses Rezensionsexemplar]

Seit Jahren backe ich mein Brot selbst, nicht ausschließlich, aber doch mehrmals im Monat. Dabei verzichte ich auf Hefe und wähle andere Triebmittel, wie Backpulver (ja, das geht) oder Sauerteig. Von neuen Rezeptideen lasse ich mich gerne inspirieren.

Das kleine 95 Seiten starke Buch von Gabrielle Redden bietet rund 35 Brotrezepte. Als Zugabe gibt es am Ende ein paar Rezepte für Brotaufstriche.

Gabriele Redden hat bereits eine Vielzahl an Koch- und Backbücher veröffentlicht. Von süß bis herzhaft, vegetarisch oder mit Fleisch. Sie liebt den Genuss und beweist mit ihren Büchern, dass Backen und Kochen kein Hexenwerk sein müssen.

Ins Buch geschaut

Die Rezepte in »Brot aus dem Topf« haben alle eins gemeinsam, der Teig wird im gusseisernen Topf gebacken. Das gibt dem Backwerk eine feine Note, als käme es aus dem Steinofen. Du musst dann auch kein Wasser mit in den Ofen stellen, damit die Kruste schön wird. Der Topf sorgt für ein optimales Klima für dein Brot.

Gabriele Redden backt Brote mit Sauerteig oder Hefe, lässt es süß werden im Topf und bietet auch glutenfreie Brote an. Abgerundet werden die Rezepte mit zwölf pikanten und süßen Brotaufstrichen.
Ein Überblick über das Brot backen im Allgemeinen, sinnvolle Geräte, wichtige Zutaten und wie ein Sauerteig angesetzt wird, zeigt sie ebenfalls.

Über Sauerteig gibt es umfangreiche Bücher. Somit finden sich in diesem Buch auch nur kurze Anleitungen, die einen ersten Ansatz zu dem komplexen Thema Sauerteig bieten. Die Rezepte sind gut erklärt und nicht kompliziert.

Tipp: Ich backe nur mit Dinkel und tausche in Rezepten Weizenmehl mit Dinkelmehl (630) 1:1 aus. Das klappt perfekt.

Was habe ich daraus gebacken?

Die Mandel-Zimt-Rosette (S. 74/75) habe ich als erstes nachgebacken. Ein süßer Stuten mit Mandeln und Zimt? Das liebe ich.
Mein Topf ist etwas kleiner, sodass ich die einzelnen runden Teiglinge nicht alle hinein bekam. Das machte aber nichts, ich habe den Rest ohne Topf als kleines Brötchen gebacken. Die Zubereitung war simpel und wer Zimt mag wird diesen Topfstuten lieben.

Mein Dinkel-Hefebrot (siehe Foto) gibt es zwar nicht im Buch, ich habe mich aber von einigen Rezepten inspirieren lassen und mal wieder Zuckerrübenkraut verwendet.

Fazit

»Brot aus dem Topf« ist ein nettes, kleines Buch über das Brotbacken im Topf. Ideal für Anfänger und besonders schön zum Verschenken.
Daumen hoch!

Gabriele Redden
»Brot aus dem Topf«
Hardcover, 95 Seiten
Bassermann Verlag; Auflage: 2 (26. August 2019) ISBN 978-3809441366
7,99 €

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© Cover: »Brot aus dem Topf« von Gabriele Redden / Bassermann Verlag

Vielen Dank an den Verlag für die Zusendung des kostenlosen Rezensionsexemplars.

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