Nicole Rensmann – Acht Minuten Leben

»Acht Minuten Leben« Retro-Fiction Story - 2020

Lesezeichen.

2020 – Retro-Fiction

in: Anthologie »Pandemie«
Hirnkost Verlag, Oktober, 2020
Hardcover mit Leseband und zahlreichen farbigen Illustrationen
ISBN: 978-3-948675-59-2
470 Seiten
32,00 €

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Verlagstext

Ein Virus verändert die Welt. Es gibt eine Zeit vor und nach Corona. Wir alle erleben gerade eine Zeitenwende wie aus dem Szenario eines düsteren Science-Fiction-Films. Die 33 Autor*innen dieser Sammlung haben sich Gedanken über die Zeit nach Corona gemacht und aufwühlende, spannende und berührende Geschichten über das Leben mit dem Virus und das Überleben nach der Pandemie verfasst, aber auch bewegende Stories über die Liebe in Zeiten der Corona geschrieben und darüber, was das Virus mit uns macht. Denn das neuartige Virus tötet nicht nur, es hat auch tiefgreifende und nachhaltige Auswirkungen auf Demokratie und Gesellschaft. Diesem Prozess sind wir nicht hilflos ausgeliefert, wir können ihn mitgestalten. Es muss kein böses Ende geben. Die Zukunft entscheidet sich jetzt.

Geschichten folgender Autor*innen sind in der Anthologie enthalten

Alexa Rudolph, Andrea Timm, Anne Grießer, Armin Möhle, Bernhard Grdseloff, Christian Endres, Christian J. Meier, David Daubitz, David Staege, Frank Neugebauer, Hans Jürgen Kugler, Heidrun Jänchen, Henrik Wyler, Jan Hoffmann, Jörg Weigand, Karla Weigand, Karlheinz Schiedel, Marianne Labisch, Mario Franke, Michael Hirtzy, Michael Kootz, Michael Siefener, Michael Tillmann, Michael Vogt, Monika Niehaus, Nicole Rensmann, Rainer Schorm, Renate Schiansky, René Moreau, Robert Schweizer, Thomas Kolbe, Thomas Neu, Uli Bendick, Ute Wehrle, Uwe Neuhold, Virus, Vladimir Hernández Pací­n, Werner Zillig, Wolf Welling

Rezension von Yvonne Tunnat, 05.10.2020
Yvonne Tunnat wählt meine Story unter ihre persönlichen Top 4 und meint:

Nicole Rensmann: Acht Minuten Leben
Extrem spannend. Die Protagonistin möchte eigentlich nur Zeit mit ihrer ersten Liebe Michael verbringen. Dann: Covid-82. Eine tolle was-wäre-wenn-Frage. Was wäre, wenn Covid nicht 2019 begonnen hätte, sondern 1982, in den Zeiten vor dem Internet, vor den zuverlässigen Webseiten des Robert-Koch-Instituts? Alleine diese Frage hätte mir schon gereicht, um die Story lesenswert zu machen, doch es kommen noch einige Dinge dazu in dieser äußerst fesselnden Kurzgeschichte. Der paranoide Vater, der sie kaum noch hinaus lässt. Die Fahrt durch die damalige DDR nach Berlin zum RKI. Die Tiere. Die deutlich krasseren Auswirkungen von Covid-82 im Vergleich zu Covid-19. Einige Szenen erinnern an Stephen Kings the Stand, unter anderem die Radioshow. Das Ende ist gut durchdacht und auf seine Art befriedigend (auch wenn sich das niemand hier wünscht).“
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