Bericht vom Schreibtisch

Jaja, ich weiß, alle Welt spricht darüber, dass Marcel Reich-Ranicki den deutschen Fernsehpreis abgelehnt hat. Gut so! Was will der alte Mann auch damit? An mir ist das mehr oder weniger vorbeigezogen, denn ich kümmere mich um meine Exposé-Mappe, die ist ziemlich dick geworden – und so gut wie fertig. „Mona“ alias Romanicus ist richtig geworden. Genauso funktioniert der Plot. Warum bin ich da nicht schon vorher drauf gekommen? Die Geschichte war gut, sie war spannend, aber jetzt ist sie…

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Wenn es sich richtig anfühlt

Kennt ihr das? Dieses Gefühl, wenn es sich genau richtig anfühlt? Dieses Flattern im Bauch, das Herzklopfen? Die Unruhe, die aufsteigt und das Positive, das einen durchströmt? Ja. Ihr kennt es auch. Sicher. So ging es mir vor wenigen Momenten, als ich die Kapitel bei Mona alias Romanicus umgestellt habe, den Plot geändert und einige Szenen – zahlreiche Seiten somit – rausgeworfen habe. Es gibt noch viel zu tun, aber es ist richtig.

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Projektüberlappungen

In meinem Arbeitszimmer habe ich ein neues Regal, das ist sehr praktisch, denn die Ablagefläche ist größer. Dort liegen nun drei Projekte nebeneinander: »Zoom«, »Mein Märchen« und »Mona«. Letzteres ist übrigens Romanicus. An allen Dreien arbeite ich parallel. Das ist Scheiße. Wirklich. Denn ich kriege so natürlich keins beendet. Gut, ich kann mir sagen, dann habe ich am Ende drei vollkommen verschiedene Romane fertig, aber bis dahin ist die Vorgehensweise etwas unbefriedigend. Dummerweise kann ich meine Gedanken nicht abschalten und…

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Buchmesse

Die Buchmesse in Frankfurt naht, doch ich werde auch in diesem Jahr nicht dabei sein. Das ist schade, weil ich gern ein paar liebe Menschen getroffen hätte. Aber es gibt viele Gründe, warum ich nicht nach Frankfurt fahren werde: Da wäre die Arbeit. Ich möchte keinen Tag verlieren, denn der Alltag an sich raubt schon genug Zeit. Außerdem gibt es dort einen Stand, bei dem ich mich u.U. gehen lassen könnte, nicht im positiven Sinne. Nebenbei, an alle, die es…

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Mal wieder von allem etwas

Heute habe ich beim Waldspaziergang neben den normalen Kastanien und Eicheln auch die hier gefunden: Maronen – Esskastanien. Genauso wie auf dem Bild lagen sie auf dem Boden. Nichts ahnend nahm ich eine davon hoch und ließ sie samt Schale wieder fallen, denn die ist  so stachelig, dass man sie nicht in der bloßen Hand halten kann. Also zog ich kurzerhand meine Weste aus und sammelte fleißig. Nein, essen werde ich sie nicht. Obwohl ich heiße Maronen vom Weihnachtsmarkt liebe,…

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Lesen bis zum Umfallen

Aber ich sitze, also kann ich auch nicht umfallen, Rücken – und Armlehnen sorgen dafür, dass ich weder nach hinten noch zur Seite kippen kann. Ansonsten passt die Überschrift. Ich habe gestern gelesen, ein Buch, das – wie so oft – noch gar nicht im Handel ist, das ich vorab lesen darf und zudem ich Tipps und Anregungen geben soll.  Das mache ich. Vermutlich heute noch, vielleicht morgen. Dann bin ich fertig. Und danach wartet Marks Zusak und seine „Wilden…

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Von allem etwas

Dies ist das 7. Dokument das ich offen habe, um daran zu arbeiten. Während dieses hier aber wieder verschwinden wird, müssen die anderen 6 noch geöffnet bleiben. Pressemappen, Manuskripte, Exposés. Und einige werden wohl noch dazu kommen. Soll heißen: Ich arbeite. ****** Unsere Renovierung ist fast abgeschlossen. Das heißt. Wir sind fertig, aber 2.500 Bücher einzuräumen ist ein Akt. Denn die Bücher müssen natürlich sortiert werden. Jetzt sind die Regale bis an die Decke – 3 Meter und 10. Sehr…

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Boah, was für ein Scheiß.

Ich habe hier eine Kurzgeschichte, die ist wirklich nett. Der Anfang ist richtig gut – meine ich. Spannend. Das Ende ist aber schlichtweg eine Katastrophe. Nun könnte ich sagen, es ist nur eine weitere Kurzgeschichte, die ich in die Schublade schieben könnte. Will ich aber nicht, denn sie sollte ja ein Geschenk werden und muss diese Woche quasi im Kasten sein. Aber mit dem Ende sehe ich rot oder auch schwarz, auf jeden Fall nicht farbenfroh.   GRRRRRR…..

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Mann und Frau = Mensch?!

Das Literaturcafé versucht sich als Bastian Sick, räumt aber bescheiden (und sympathisch) ein, dass sie nicht alles wissen, sich aber der Bedeutung bei nachfolgendem Ausspruch sicher sind. So muss es heißen: »Mann, das gibt´s doch nicht!« und nicht »Man, das gibt´s doch nicht!«, Die Erklärung lautet: »In diesem Mann steckt noch die ursprüngliche Bedeutung Mensch – die heute vor allem im man oder jemand oder manche steckt. Das stammt aus der Zeit, als die Frauen von den Männern noch nicht…

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