Der Gatte der Cousine meiner Oma mütterlicherseits, oder ein Angeheirateter: Friedrich Kottmann

"Der Trompeter" von Friedrich Kottmann - Privatbesitz N. Rensmann

[Letzte Aktualisierung 26.09.2018] Über dem Fernsehsessel meiner Oma hing ein Ölgemälde, das mich als Kind faszinierte. Nach dem Tod meiner Oma hing es viele Jahre bei meinen Eltern, nun ist es bei mir. Ich habe es reinigen lassen, damit die Farben wieder stärker rauskommen. Leider wurde vergessen den Rahmen zu reparieren… naja. Aber wir wollen ja auch nicht über den Restaurator sprechen, sondern über Friedrich Kottmann. Wer war eigentlich dieser Maler, dessen Bild mich schon als Kind begeisterte? Eins wusste …

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Was mache ich, wenn? Oder warum ich jetzt wieder Telefonnummern auswendig lerne.

Heute mal ein kleiner Schwank aus meinem Alltag. Gestern begann mein Tag so: Am frühen Morgen schellte es an der Tür. Ich war gerade aus der Dusche raus, hatte mir ein Kleid übergeworfen (ohne Taschen, das ist wichtig für den späteren Verlauf dieser kleinen Abenteuergeschichte), die Haare nass. Die Spedition brachte die nächste Lieferung Fliesen. Nein, keine Neubestellung, sondern eine Reklamation, da die Lieferung davor zerbrochen war. Auch diese war wieder nicht in Ordnung, 🤨 aber das ist ein anderes …

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Abi 2017 – Zwei Events. Ein Hoch auf Schüler und Lehrer.

Heute mal `ne Lanze brechen.  Ein Lob. Ein Hoch. Ein Dankeschön! Ein Bericht. Nur Fakten. Ein paar Emotionen. Und Private Notizen. Am Donnerstagabend besuchten wir das Teo-Otto-Theater. Keine Vorstellung im üblichen Abendprogramm, sondern die Zeugnisübergabe der Abiturientinnen und Abiturienten 2017 des Getrud-Bäumer-Gymnasiums, zu denen unser Sohn auch zählt.  Wir hatten keine Vorstellung von dem, was uns erwartete und ließen uns – vollkommen erwartungsfrei – überraschen. Positiv? Aber sowas von. Zeugnisübergabe – Ein Event? Ja! Zu Beginn: Ein Sektempfang – eine …

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Erfahrungsbericht: Hashimoto Thyroeiditis – ein Sturm, der durch den Körper braust

Letzte Aktualisierung 03.07.2018 Hashimoto klingt wie der Name eines Tsunami – ein Sturm, der durch jede Zelle deines Körpers rast, und dabei manche beschädigt, andere unbeschadet zurücklässt, nur um später noch einmal wieder zu kommen. Medizinisch ist das sicherlich falsch erklärt, aber ich bin kein Mediziner. Ich bin Patient. Über Krankheiten zu sprechen, klingt immer etwas wehleidig. Aber ich bin jetzt in diesem Alter, in dem ich mich traue, darüber zu schreiben. Weil ich es kann. Weil ich Anderen helfen …

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Tag der roten Rosen

Heute soll Tag der roten Rosen sein. Das ist doch ein schöner Tag, viel schöner als Valentinstag, und ein Grund seiner Liebsten eine rote Rose zu schenken. Obwohl, dafür sollte es eigentlich jeden Tag einen Grund geben. Im Garten – unserem kleinen Gärtchen – habe ich zwei Rosensträucher. Wobei Sträucher nicht der richtige Ausdruck ist. Da ich einen der Rosenstöcke erst letztes Jahr umgepflanzt habe, wird dieser Rosenzweig jetzt erst zum Strauch. Der andere bleibt ein Rosenstock und bekommt jedes …

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Let’s Dance – Eine Nostalgiegeschichte

Hast du Lust auf ein bisschen Nostalgie, die sich mit der Gegenwart vermischt? Nein, keine Prosageschichte, kein Gedicht, nur ein Teil aus meinem Leben. Erzählt hab ich es dir auf jeden Fall noch nicht. Nach der Konfirmation, da war ich noch jung – 14 – das ist fast 30 Jahre her – gingen Jungs und Mädels in die Tanzschule. Das war damals wirklich so. Es stellte sich nicht die Frage, ob, sondern nur in welche Tanzschule. Davon hatten wir in Remscheid …

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Zufälle die keine sein können: Pingy gibt es jetzt in echt

Vor einigen Monaten rief die Firma Accu-Chek auf, ihrem neuen Maskottchen – ein kleiner Pinguin – einen Namen zu geben. Jeder der einen Namen einreichte, bekam einen Pinguin als Schlüsselanhänger geschenkt. Accu-Chek ist mir aus unterschiedlichen Gründen ein Begriff, denn Blutzuckermessgeräte benötigt meine Tochter seit sie acht Jahre alt ist. Und die spielt zufälligerweise eine Rolle, wenn es um die Taufe des Pinguins  von Accu-Chek geht. Als meine Tochter noch klein war – sie ist jetzt 20 – , erzählte …

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Berufsbezeichnung?

Werde ich nach meinem Beruf gefragt, stehe ich vor einem Problem. Denn eine ehrliche, exakte Antwort ist nicht mit einem Wort erledigt. Muss ich Formulare ausfüllen und soll meinen Beruf angeben, ist die Zeile nie ausreichend. Kürzlich habe ich, nach einem Lachanfall – etwas hysterisch zugegebenermaßen – “Autodidakt” angegeben. Ich habe eine Ausbildung als Büroangestellte.  Das war der Grundstock für vieles, das ich heute noch praktiziere. Irgendwann danach begann ich mit dem Schreiben. Ich wollte aber nicht nur vor mich …

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Köln, Eine Reise in die Vergangenheit mit Tutanchamun

Mit welcher Verehrung, Hingabe und Liebe die Ägypter vor mehr als 3000 Jahren ihre Herrscher beerdigt haben, rührte mich zu tiefst. Tutanchamun starb nicht einfach so, wurde verbrannt, in eine Urne gestreut und geriet dann irgendwann in Vergessenheit. Nein. Er wurde in eine neue Welt geleitet mit all seinem Habgut, das er zu Lebzeiten benötigt oder gemocht hatte. Die Replikate der Grabbeigaben, die Darstellung des Grabes, so wie Howard Carter das Grab Tutanchamuns auffand, die Statuen, der Schmuck und vieles …

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Ich bin (fast) off oder Weniger virtuell ist mehr

Ich vermisse Twitter nicht, Facebook habe ich fast vergessen, an Xing denke ich nicht einmal mehr. Meine zusätzlichen E-Mail-Adressen sind weg. Wer braucht die schon? Hexenapotheken und –kalender werden nicht mehr gepflegt, die Seiten sind gar nicht mehr im Netz. Warum auch? Ich lebe auch ohne. In der Realität. Das ist dieses Ding, nicht greifbar, nicht existent, aber verdammt noch mal voller Gefühl, Geschmack und Gerüche. Eine Rose duftet nur im Garten. Ein Kuss schmeckt nur, wenn zwei Lippen aufeinander …

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