SdT
Die Zeit ist knapp, darum schnell die Auflösung zu dem gestrigen, saarländischen Drepsdrelles, der nichts weiter als ein Idiot ist und manchmal auch ein Alkoholiker. Mit Herleitung war da also nicht viel. Wie sieht es denn mit: Dschoppal aus?
Die Zeit ist knapp, darum schnell die Auflösung zu dem gestrigen, saarländischen Drepsdrelles, der nichts weiter als ein Idiot ist und manchmal auch ein Alkoholiker. Mit Herleitung war da also nicht viel. Wie sieht es denn mit: Dschoppal aus?
Lass mich doch mit dem Scheiß in Ruhe, was interessiert mich denn, was diese Töle am Tag so macht? Das sehe ich doch eh. Viel zu oft. Außerdem hab ich Mitleid mit ihr, die ist doch krank. Riechst du das nicht? Danke, Stoker. Du bist doch nicht so grantig, wie ich dachte. Ja, ich bin krank. Och, Wuffi, ich musste ständig würgen und husten und weißt du warum? Ich habe eine Mandelentzündung und muss nun Tabletten schlucken. Ist das nicht…
Der Drogl ist in der Tat ein Schussel, der auch als tollpatschiger Mensch bezeichnet wird. Im Schwäbischen wird er als Drallewatsch bezeichnet. Aus dem Fränkischen kommt aber auch das Draameicherla – ein träumerischer Mensch. Die Dradschkati gibts in Bayern und das ist eine Frau, die zu viel trasscht, als ein Klatschweib. Ein paar Zeilen in dem Lexikon weiter stoßen wir auf allerlei Dreck: Dreckamsel, Dreckbande, Dreckbär, Dreckbuddel, Dreckfresser, Dreckhammel, Drechmatz, Drecksack, Drecksau, Dreckschleuder, Dreckschwein, Dreckskerl, Dreckstück. Wir suchen heute aber…
Das gestrige Schimpfwort wurde schon in den Kommentaren aufgeklärt. Widmen wir uns dem nächsten: Dorgl.
Seit einigen Tagen bin ich kein Junghund mehr, sondern einen frühreife Dame – das hat Frauchen gesagt. Heiß bin ich, sagt sie. Was immer das bedeuten mag. Heiß ist auch mein Freund. Oh, Wuffi! Ich kann dir gar nicht sagen, wie ich den liebe. Er hat wunderschönes seidenweiches, braunes Fell und herrliche Schlappohren – so wie ich. In seinen dunkelbraunen Augen verliere ich mich. Ach, wenn ich ihn doch nur mit nach Hause nehmen könnte, diesen wunderschönen, herrlich riechenden Dackel…
Die Meisterin im SdT hat gestern bereits herausgefunden, dass der Dibferlascheißer ein fränkischer Klugscheißer ist. Da sie des fränkischen und bayrischen mächtig ist, weiß sie sicherlich auch, dass ein Diddlasbadscher ein Sittenstrolch ist, und ein Doagaff ein langweiliger Mensch. Wer aber ist ein Dördriever?
Der Deetzlabb ist ein unselbstständiger Mensch, also ein Muttersöhnchen (obwohl es wohl auch ein Töchterchen sein könnte). Frauen kommen im Saarland leider gar nicht gut. Eine verrückte Frau wird als debbisch Henkel beschimpft und die Deiwelsch ist eine besonders streitsüchtige Frau. Wer aber ist im Fränkischen ein Dibferlascheißer?
Zurzeit stellt der WDR in Lokalzeit Bergisches Land Menschen und ihre Tiere vor. Eine besondere Geschichte dazu, wie sie zueinander gefunden haben, sollte wohl vorhanden sein. Tja und so kommt der WDR nun auch zu uns und will über Lola und die 7 Katzen berichten. Ach, ich sehe, Lola hat ja schon davon erzählt. Gedreht wird in einigen Tagen, hier bei uns zu Hause. Vier Stunden sind dafür anvisiert. Vier Stunden, aus denen dann vermutlich fünf Minuten Sendebeitrag geschnitten werden.…
Der Daddermoo ist, wie Brigitte sofort hergeleitet hat, ein alter, zittriger Mann – behaupten die Franken. Gehen wir wieder zu den Hessen und fragen uns, was sie wohl mit dem Deetzlabb meinen.
Eine Idee, eine von vielen. Nicht mehr als 2.300 Zeichen. Und Zeilen, die mir die Tränen in die Augen trieben. Kurz darauf die Erkenntnis: DAS ist DIE Idee zu einem neuen Roman. Natürlich läuft MEIN MÄRCHEN weiter. Es ist ja meins, aber ich kann nicht immer daran schreiben, dafür ist es zu kompliziert. Und ein Roman, so wie diese Idee, diese mit den knapp 2.300 Zeichen könnte wunderbar parallel dazu verlaufen. Einen Titel? Hab ich noch nicht. Aber vier Namen…