Ärger! Ärger! Ärger!

Beim erneuten Lesen der historischen Passagen, die ich sowohl am Samstag, 01.09., als auch am Freitag, den 14.09. vorlesen werde, bin ich über einen blöden Fehler gestolpert: Auf einer Seite liegen die Hände gefaltet im Schoß, zwei Seiten weiter, faltet Ellen ihre Hände und legt sie in den Schoß. Himmelherrgottverdammtundzugenähtermist! Wieso ist mir das nicht aufgefallen, bevor das Buch in den Druck ging? Darüber rege ich mich fürchterlich auf. Da tröstet es mich auch nicht, dass selbst Stephen King schon…

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Gelesen: »Der Schrecksenmeister« von Walter Moers

Lange haben die Fans auf den neuen Roman von Walter Moers warten müssen. Nun ist »Der Schrecksenmeister« endlich erhältlich. Und von der Ausstattung her lässt das Hardcover wieder einmal keine Wünsche offen. Mit den zahlreichen Illustrationen wirkt auch dieses Buch wie eine limitierte Luxusausgabe. Schutzumschlag, Lesebändchen und der gelbe Schnitt an der Oberkante runden das Erscheinungsbild ab. »Der Schrecksenmeister« ist ein kulinarisches Märchen aus Zamonien von Gofid Letterkerl, neu erzählt von Hildegunst von Mythenmetz, aus dem Zamonischen übersetzt und illustriert…

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Mythenmetz 2007

Hildegunst von Mythenmetz, nicht in grün, sondern in rot – so stellte sich der zamonische Dichter den Fragen. Zurzeit sei er in einer roter Periode, darum glich sein Erscheinungsbild nicht dem bekannten Porträt, erklärte Herr Mythenmetz mit französischem Akzent. Er beschimpfte Walter Moers und hatte zu den deutschen Autoren ebenfalls keine gute Meinung. Aber das war, bei einem bekannten und hochbegabten zamonischen Autor wie Mythenmetz es ist, auch nicht anders zu erwarten. Zumindest war es nicht Dirk Bach im Kostüm.…

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Nein! Nein! Und nochmals Nein!

Das hier habe ich eben im Bergischen-Wiki entdeckt: 1970, 26. April, Nicole Rensmann, Schriftstellerin, schreibt überwiegend Kinderbücher Ich schreibe nicht überwiegend Kinderbücher. Nein! Nein! Und nochmals Nein! Ich liebe Kinderbücher, ich lese sie, ja, ich habe auch schon welche geschrieben und ich werde wieder welche schreiben. Aber ob das überwiegend sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen – bisher war das nicht der Fall. »Anam Cara«, »Azaretes Weg«, »Ciara«, »Firnis« und zuletzt »Mister Zed« – das sind alles keine…

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Walter Moers in DIE ZEIT

Gestern veröffentlichte DIE ZEIT in der Printausgabe einen Artikel von Walter Moers. Heute ist »Stellen Sie sich, Herr von Mythenmetz!« online. Hildegunst von Mythenmetz wirft Walter Moers vor, ein schlechter Übersetzer zu sein, den Originaltext unsachgemäß gekürzt und zu alldem noch das Mythenmetzsche geistige Eigentum gestohlen zu haben. Walter Moers äußert sich zu den Vorwürfen und lässt – so wie auch in dem Nachwort zu »Der Schrecksenmeister« – durchklingen, dass der Roman nicht immer leicht von der Hand gegangen sei.…

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Heute im Briefkasten

Jim Butcher »Grabesruhe« schickte mir der Knaur Verlag zu. Das 490 Seiten starke Taschenbuch ist für 8,95 Euro im Buchhandel erhältlich. Der in Missouri lebende und als Computertechniker arbeitende Jim Butcher legt mit »Grabesruhe« seinen dritten Roman vor, in dem Harry Dresden – Magier und Privatdetektiv – mysteriöse Fälle zu knacken hat. Die ersten Bände »Sturmnacht« und »Wolfsjagd« wurden bereits fürs Fernsehen verfilmt. Auch als Taschenbuch, vom Format aber ein kleines bisschen größer und dicker präsentiert sich Marcel Feiges »Wut«,…

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Das Moerschen

Noch gut 120 Seiten und ich habe »Den Schrecksenmeister« besiegt. Es ist ein phantasiereiches Buch – wie zu erwarten war. Aber, ja, es gibt diesmal ein Aber. Aber das erkläre ich dann in einer ausführlichen Rezension, die am Wochenende online gehen wird. Vorab möchte ich aber auf den Termin morgen Abend aufmerksam machen: Hildegunst von Mythenmetz wird sich in der Sendung Aspekte (ZDF) um 22.30 Uhr den Fragen des Moderators stellen.

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Befremdlich

Nachdem ich schon erzählt habe, dass in der Öffentlichkeit ein sehr verzerrtes Bild über Autoren herrscht, will ich heute mal von einer anderen Seite berichten. Der Verlag bewirbt »Firnis« mit allen Mitteln, was zur Folge hat, dass ich auf der Straße erkannt werde. Manche finden das „mit dem Buch“ ganz toll, freuen sich. Ja, mir wurde schon die Hand geschüttelt und gratuliert. Ich werde in aller Öffentlichkeit mit »Da ist sie ja, die Schriftstellerin!« oder »Ich wusste ja nicht, dass…

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Todesmarsch in Berlin

Der gebürtige New Yorker Alexander Skora mag, dem Anschein nach, Romane von Stephen King, ist ein Extremsportler und steht auf waghalsige Ideen. Das zusammen ergibt eine ungesunde Mischung, die zwar für Schlagzeilen sorgt aber auch als nicht mehr normal bezeichnet werden könnte. Im Jahre 2000 spielte Skora in seiner Wahlheimat Berlin den »Reality Run«. Die Teilnehmer jagten einen Unbekannten durch die Stadt. Wer ihn aufstöberte, erhielt 10.000 Dollar. Ob der Gejagte ebenfalls solche Strapazen durchmachen musste wie Stephen King alias…

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