Vom Älterwerden …

Es ist an der Zeit über ein ernstes Thema zu reden, denn was nützt all die Literatur, wenn die Sehkraft nachlässt und das Gehör langsam schwindet? Und so schenke ich mir heute, zu meinem 38. Geburtstag, eine Eint(r)ags-Glosse (die mit einem Augenzwinkern geschrieben wurde und auch so gelesen werden darf ). Schenk du dir einen Kaffee oder besser einen grünen Tee ein, der geht nicht so aufs Herz, lehn dich zurück und komm mit mir in die Jahre. Früher konnten…

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Hurra, liebes Wuffi!

Ich kanns. Über den Badewannenrand wandern ist leicht und wenn ich runter will, nehme ich einfach den Weg über den Wäschekorb. Nur die Katzen springen eleganter, aber das sind auch Angeber. Gestern war ich sehr erfolgreich. Gitter vor den Treppen? Erinnerst du dich? Ein paar Tage haben sie mich abhalten können, doch nun kann ich einfach darüber springen. Um mich aufzuhalten, müssen sie schon eine Tür davor machen. Wauwuffwau! Ich hatte viel Spaß, aber Frauchen sah sehr geschafft aus und…

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Lanze gebrochen für die Autogrammjäger

Heute erreichte mich zu diesem Thema, das bald schon eine eigene Kategorie benötigt, ein Brief. Es war zwar ein Vordruck, aber der Inhalt war sehr nett und offen geschrieben. Kein Geschwafel wie: »Ich finde Sie so toll, Sie sind die Beste.« Nein, der Absender hat von vornherein mit offenen Karten gespielt, sich als Autogrammjäger vorgestellt und sein Anliegen freundlich vorgetragen. Und Ehrlichkeit wird belohnt. Außerdem lag ein frankierter Rückumschlag bei.

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Liebes Wuffi!

Ich war sehr böse. Herrchen war wütend. So richtig, weißt du? Er hat mich hinterher nicht mehr angefasst, nachdem er mir das Maul und die Schnauze mit Wasser ausgewaschen und abgewaschen hatte. Und ich glaube, ihm war anschließend richtig schlecht. Aber weißt du, Wuffi, es ist so schwer dem zu widerstehen. Es ist ja nicht so, dass ich Hunger hätte, nein, aber irgendetwas klickt dann in mir und ich muss einfach daran. Er riecht verführerisch, er lockt mich an, er…

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Fairlag

Darauf muss ich heute noch hinweisen: Aktionsbündnis für faire Verlage – eine Initiative deutscher, österreichischer und schweizerischer Autorenverbände Worum es geht? Zitat: »Das „Aktionsbündnis für faire Verlage (Ak Fairlag)“ setzt sich für eine faire Behandlung von Autoren durch die Verlage ein. Damit richtet es sich gegen solche Verlage, die das Verlagsprinzip umkehren und das unternehmerische Verlagsrisiko einseitig auf die Autoren abwälzen und damit als „unseriös“ bekannt sind.«

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Autogramm-Spam!

Nun, nachdem ich in dieser Woche insgesamt um 6 Autogramme von drei verschiedenen Personen angehauen wurde und ich schon bei der ersten Mail, die aus Deutschland kam, misstrauisch war (Autogrammkarten jedoch noch hingeschickt habe), bei der zweiten China-Mail zu Sherlock Holmes wurde, habe ich bei der 3. Mail blöd nachgefragt, was sie von mir mögen würden. Natürlich kam bis jetzt keine Antwort und es wird auch keine kommen, also gibt es auch keine Autogramme. So einfach ist das. Verarschen kann…

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Ich habe einen Fan in China?

Das dachte ich kurz, als mich heute nachfolgende E-Mail erreichte: Dear Nicole Rensmann, How are you? I am a Chinese fan of yours, my name is Gao Wei , I love you very much! In China, here some like me fans support you. I expect that you can come to China one day. I have a dream: I long to get one autograph card of yours. Can you help me to realize this dream ? If I get it, I…

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Liebes Wuffi!

»Süßer, Süße Maus, Knuddel, Wusel, Bärchen, Teddy, Wuschel, Knut, Knuffel, Oh süüüsss.« Das sind meine zweiten Vornamen. Wirklich. Wenn ich spazieren gehe oder irgendwo warte, höre ich das immer wieder. Und gestern wurde ich sogar zum Star. Stell dir vor, da kamen zwei Mädchen und während die eine mich gestreichelt hat, hat die andere ein Foto geschossen. Natürlich habe ich brav Sitz! gemacht und in die Kamera gelächelt. Das war fein! Überhaupt sind die Kinder alle sehr höflich hier. Niemand…

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Gelesen: »Die Spur ins Schattenland« von Jonathan Stroud

Charlie erwacht aus einem Albtraum, der nur der Beginn einer aneinanderhängenden Albtraumwelt darstellt. Sie liegt im Krankenhaus, wartet auf ihre Entlassung. Ihr ist bewusst, dass die Leute um sie herum – ihre Mom, die Ärzte –, sie für verrückt halten und sie fürchtet, es wird noch lange dauern, bis sie endlich wieder nach Hause darf. Denn niemand glaubt ihr. Doch Charlie ist nicht dumm, darum erzählt sie schon bald nur noch das, was die Erwachsenen hören wollen: Ihr Freund Max…

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