Die Eisenbahn

Da isses nun, mein erstes, selbst gedrucktes Buch „Die Eisenbahn – Novelle eines Flüchtlingskindes“. Allerdings gibt es davon nur zwei Exemplare. Eins für den Herrn auf dem Bild, der heute rund 65 Jahre älter ist, und eins für mich. Natürlich sind die beiden Bücher handnummeriert. Das Papier ist schön dick und weiß, die Blätter sind nicht geklebt, sondern mit Faden befestigt. Nur der Druck ist eine Seite verrutscht. Die Geschichte fängt also auf der linken, nicht auf der rechten Seite…

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Bericht vom Schreibtisch

Jaja, ich weiß, alle Welt spricht darüber, dass Marcel Reich-Ranicki den deutschen Fernsehpreis abgelehnt hat. Gut so! Was will der alte Mann auch damit? An mir ist das mehr oder weniger vorbeigezogen, denn ich kümmere mich um meine Exposé-Mappe, die ist ziemlich dick geworden – und so gut wie fertig. „Mona“ alias Romanicus ist richtig geworden. Genauso funktioniert der Plot. Warum bin ich da nicht schon vorher drauf gekommen? Die Geschichte war gut, sie war spannend, aber jetzt ist sie…

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Recherchetour am Eschbach

Wer nun meint, ich hätte irgendwelche anatomischen Untersuchungen an Herrn Eschbach vorgenommen, der irrt. Hier geht es um einen Bach, nämlich den Eschbach der zur Eschbachtalsperre fließt. Und diesen Eschbach gab es schon lange bevor Andreas Eschbach geboren wurde. Ich muss aber gestehen, dass ich selbst jedes Mal an gewisse Parallelen denke. Bei dem aktuellen Wetter bietet sich ein längerer Spaziergang an und das Eschbachtal mit besagter Talsperre und wohl einem der besten Autobahnraststätten, dem BAB Motel Remscheid (indem der…

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Krabat

„Krabat“ will ich unbedingt sehen. Seit gestern läuft der Film in den Kinos. Zum Start gab und gibt es viele Aktionen. So sollen alle Besucher in der ersten Woche ein Geschenk erhalten. Und? War schon jemand drin? Was gibt es denn? Die Deutsche Post bietet die Möglichkeit eigenes Briefpapier zu erstellen und eine Krabat-Postkarte zu versenden. Außerdem kann man sich an einem Schreibwettbewerb beteiligen und das Ende von „Krabat“ nach eigenem Empfinden neu schreiben. Der Einsendeschluss ist der 15. Dezember…

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Sandsäcke am Schreibtisch

Eigentlich hätte ich mir den schon viel früher anschaffen sollen, diesen Sandsack. Klar, zum Abreagieren habe ich das früher schon gesagt: „Ein Punchingball wäre jetzt genau das Richtige!“ Nun ist es ein Sandsack. Zwei Armlängen von mir hängt er und pendelt ein bisschen hin und her, weil er eben noch von mir bearbeitet wurde.  Das macht Spaß! Wen ich mir dabei vorstelle? Das behalte ich besser für mich. Aber ehrlich gesagt, denke ich dabei fast gar nicht. Abschalten. Boxen, Kicken…

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Wenn es sich richtig anfühlt

Kennt ihr das? Dieses Gefühl, wenn es sich genau richtig anfühlt? Dieses Flattern im Bauch, das Herzklopfen? Die Unruhe, die aufsteigt und das Positive, das einen durchströmt? Ja. Ihr kennt es auch. Sicher. So ging es mir vor wenigen Momenten, als ich die Kapitel bei Mona alias Romanicus umgestellt habe, den Plot geändert und einige Szenen – zahlreiche Seiten somit – rausgeworfen habe. Es gibt noch viel zu tun, aber es ist richtig.

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Wenn Kinder anders sind

Wenn Kinder anders sind leiden sie. Egal wie und warum sie anders sind. Sensible Kinder, empathische Kinder, dicke Kinder, hässliche Kinder, unsportliche Kinder, intelligente Kinder, kranke Kinder, weinende Jungs und starke Mädchen. Sie leiden nicht, weil sie so sind wie sie sind, sondern weil sie nicht so sein dürfen, wie sie sind. Die Sensibilität muss verschwinden, die Empathie darf gar nicht erst sein. Die Krankheit muss toleriert und akzeptiert und natürlich nur nach einem Schema bekämpft werden. Kinder müssen alle…

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Projektüberlappungen

In meinem Arbeitszimmer habe ich ein neues Regal, das ist sehr praktisch, denn die Ablagefläche ist größer. Dort liegen nun drei Projekte nebeneinander: »Zoom«, »Mein Märchen« und »Mona«. Letzteres ist übrigens Romanicus. An allen Dreien arbeite ich parallel. Das ist Scheiße. Wirklich. Denn ich kriege so natürlich keins beendet. Gut, ich kann mir sagen, dann habe ich am Ende drei vollkommen verschiedene Romane fertig, aber bis dahin ist die Vorgehensweise etwas unbefriedigend. Dummerweise kann ich meine Gedanken nicht abschalten und…

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Pflaume und Steak

Was haben Pflaume und Steak gemeinsam? Genau, es sind Nahrungsmittel. Mehr nicht. Was haben J.K. Rowling und Otfried Preußler gemeinsam? Es sind Schriftsteller. Richtig. Leider gibt es immer noch Medien und Journalisten, die obskure Vergleiche ziehen müssen. Darüber berichtet auch ein Artikel auf welt.de, indem es um Otfried Preußlers „Krabat“ geht und den Vergleichen zu Harry Potter.

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