Lanze gebrochen für die Autogrammjäger

Heute erreichte mich zu diesem Thema, das bald schon eine eigene Kategorie benötigt, ein Brief. Es war zwar ein Vordruck, aber der Inhalt war sehr nett und offen geschrieben. Kein Geschwafel wie: »Ich finde Sie so toll, Sie sind die Beste.« Nein, der Absender hat von vornherein mit offenen Karten gespielt, sich als Autogrammjäger vorgestellt und sein Anliegen freundlich vorgetragen. Und Ehrlichkeit wird belohnt. Außerdem lag ein frankierter Rückumschlag bei.

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Liebes Wuffi!

Ich war sehr böse. Herrchen war wütend. So richtig, weißt du? Er hat mich hinterher nicht mehr angefasst, nachdem er mir das Maul und die Schnauze mit Wasser ausgewaschen und abgewaschen hatte. Und ich glaube, ihm war anschließend richtig schlecht. Aber weißt du, Wuffi, es ist so schwer dem zu widerstehen. Es ist ja nicht so, dass ich Hunger hätte, nein, aber irgendetwas klickt dann in mir und ich muss einfach daran. Er riecht verführerisch, er lockt mich an, er…

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Fairlag

Darauf muss ich heute noch hinweisen: Aktionsbündnis für faire Verlage – eine Initiative deutscher, österreichischer und schweizerischer Autorenverbände Worum es geht? Zitat: »Das „Aktionsbündnis für faire Verlage (Ak Fairlag)“ setzt sich für eine faire Behandlung von Autoren durch die Verlage ein. Damit richtet es sich gegen solche Verlage, die das Verlagsprinzip umkehren und das unternehmerische Verlagsrisiko einseitig auf die Autoren abwälzen und damit als „unseriös“ bekannt sind.«

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Autogramm-Spam!

Nun, nachdem ich in dieser Woche insgesamt um 6 Autogramme von drei verschiedenen Personen angehauen wurde und ich schon bei der ersten Mail, die aus Deutschland kam, misstrauisch war (Autogrammkarten jedoch noch hingeschickt habe), bei der zweiten China-Mail zu Sherlock Holmes wurde, habe ich bei der 3. Mail blöd nachgefragt, was sie von mir mögen würden. Natürlich kam bis jetzt keine Antwort und es wird auch keine kommen, also gibt es auch keine Autogramme. So einfach ist das. Verarschen kann…

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Ich habe einen Fan in China?

Das dachte ich kurz, als mich heute nachfolgende E-Mail erreichte: Dear Nicole Rensmann, How are you? I am a Chinese fan of yours, my name is Gao Wei , I love you very much! In China, here some like me fans support you. I expect that you can come to China one day. I have a dream: I long to get one autograph card of yours. Can you help me to realize this dream ? If I get it, I…

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Liebes Wuffi!

»Süßer, Süße Maus, Knuddel, Wusel, Bärchen, Teddy, Wuschel, Knut, Knuffel, Oh süüüsss.« Das sind meine zweiten Vornamen. Wirklich. Wenn ich spazieren gehe oder irgendwo warte, höre ich das immer wieder. Und gestern wurde ich sogar zum Star. Stell dir vor, da kamen zwei Mädchen und während die eine mich gestreichelt hat, hat die andere ein Foto geschossen. Natürlich habe ich brav Sitz! gemacht und in die Kamera gelächelt. Das war fein! Überhaupt sind die Kinder alle sehr höflich hier. Niemand…

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Gelesen: »Die Spur ins Schattenland« von Jonathan Stroud

Charlie erwacht aus einem Albtraum, der nur der Beginn einer aneinanderhängenden Albtraumwelt darstellt. Sie liegt im Krankenhaus, wartet auf ihre Entlassung. Ihr ist bewusst, dass die Leute um sie herum – ihre Mom, die Ärzte –, sie für verrückt halten und sie fürchtet, es wird noch lange dauern, bis sie endlich wieder nach Hause darf. Denn niemand glaubt ihr. Doch Charlie ist nicht dumm, darum erzählt sie schon bald nur noch das, was die Erwachsenen hören wollen: Ihr Freund Max…

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Gesehen: Stephen Kings »Zimmer 1408«

Die gleichnamige Geschichte »1408« von Stephen King erschien 2003 bei Ullstein in dem Sammelband »Im Kabinett des Todes«. Einzelteile der Kurzgeschichte waren mir längst entfallen, darum habe ich sie mir noch einmal angesehen, um Parallelen zu ziehen. Schnell wird klar: Einzig die Idee ist gleich, ein gruseliges Zimmer mit der Nummer 1408 entstehen und darin einen geschiedenen Autor von Horrorgeschichten, dessen Exfrau ihm ein Diktiergerät geschenkt hat, leiden zu lassen.  So unterscheidet sich  z.B. schon die Ausstattung des Zimmers von…

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Liebes Wuffi!

Heute habe ich Wochengeburtstag. Heute bin ich 16 Wochen alt und fast kein Welpe mehr. Ich schreibe trotzdem weiter an dich, liebes Wuffi. Denn auch ein „Fast-Kein-Welpe-Bald-Ein-Junghund“ darf doch Tagebuch schreiben, oder nicht? Gestern haben wir lustige Sachen gemacht. Ich musste unter Frauchens Beinen herkrabbeln und anschließend darüber springen. Und die gleiche Übung musste ich dann noch mal mit Stühlen machen, nur springen durfte ich dann nicht, denn das wäre ja viel zu hoch für mich Riesenwelpen gewesen. Frauchen lockt…

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