Süskinds »Der Kontrabass« auf der Bühne

Das Ein-Mann-Stück »Der Kontrabass« von Patrick Süskind wird zurzeit auf verschiedenen Bühnen gespielt, u.a. von: Stefan Maria Pschibilla, in (u.a.) Bad Wörishofen – alle Termine auf seiner Webseite. (Anm. 2014 – Link existiert nicht mehr.) Ebenfalls spielt S.M. Pschibilla eine Fortsetzung des Stücks »Der Nachbar des Kontrabass – wie alles begann« – die jedoch nicht ernst genommen werden sollte. Weitere Infos. Walter Renneisen, im Raum Frankfurt – alle Termine dazu. (Anm. 2014 – Link existiert nicht mehr.)

»Das Parfum« verfilmt von Julian Schnabel?

In einem Interview, das Welt-Online mit Julian Schnabel führte, erzählt der Maler und Regisseur, dass er zu Patrick Süskinds »Das Parfum« bereits ein Drehbuch geschrieben hätte. Sein größter Wunsch war es, diesen Film zu drehen. So sagt er: »Ich habe das Buch „Das Parfum“ von Patrick Süskind geliebt, die Idee, dass niemand mitbekommt, was er anstellt. Ich habe auch ein Drehbuch für einen „Parfum“-Film geschrieben, das jedoch nie verwendet wurde. Dass ich fast zehn Jahre keinen Film gedreht habe, lag …

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Gesehen: »Das Parfum«

142 Minuten, die zwar rasch vorbeigehen, doch der Inhalt verflüchtet sich nicht wie ein billiges Parfum. Wie auch, bei der Vorlage, der Besetzung und den Machern? Jean Baptiste Grenouille, verkörpert von Ben Wishaw, wird zwischen Abfällen und Unrat geboren und soll auch mit diesen entsorgt werden – geht seine Mutter doch davon aus, dass er, wie ihre vier Kinder davor – eine Totgeburt ist. Doch Jean Baptiste kündigt seinen Lebenswillen mit lautem Geschrei an. Die Mutter flüchtet, wird gestellt und …

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Gehört: »Das Vermächtnis des Maitre Mussard« von Patrick Süskind

Mit dem Hörbuch von Patrick Süskinds »Das Vermächtnis des Maitre Mussard« bietet Diogenes keine neue Geschichte des Autors, sondern die Vertonung einer Erzählung, die in »Drei Geschichten und eine Betrachtung« nachzulesen ist. Maitre Mussard, ein im 17. Jahrhundert lebender Goldschmied, ist nicht nur dem Tod, auch der Verzweiflung nahe. Auf seinem Sterbebett schreibt er seine Lebensgeschichte nieder, dabei spricht er den Leser immer wieder bewusst an, warnt ihn vor den folgenden Worten und mahnt, sich selbst zu prüfen und sich …

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Interview – Wunschliste

Die Nacht, als ich kurz aufwachte, dachte ich darüber nach, wer auf meiner Interviewwunschliste steht. Und wenn ich schon die Interviews präsentiere, die ich führen durfte, warum nicht auch mal meine Wünsche diesbezüglich weitergeben? Sehr weit oben in der Hitliste, der noch unerfüllten Interviews steht natürlich Stephen King. Tatsächlich habe ich auch schon mehrmals angefragt, aber es gibt da gleich mehrere Probleme: Ich bin Deutsche. Doch Stephen King hat ein Problem mit Deutschland, das zeigt auch sein aktueller Roman »Love«, …

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Wie mit Autorennamen Geld gemacht wird …

…. und Leser darauf hereinfallen. Für November kündigt der Diogenes Verlag ein neues Buch von Patrick Süskind an. »Über Liebe und Tod«. Mit 69 Seiten nicht unbedingt ein Wälzer, aber der Autor ist bekannt für seine kurzen Geschichten. Die Ausnahme bildet da nur »Das Parfum«. Nun sehe ich heute in »Vom Suchen und Finden der Liebe« ein kleines Essay von Patrick Süskind. 33 Seiten lang. Der Titel? »Über Liebe und Tod«. Sollte in dem oben erwähnten Buch das gleiche Essay …

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Gelesen: »Drei Geschichten und eine Betrachtung« von Patrick Süskind

In meiner Lesereihe zu, von und über Patrick Süskind fehlte ein kleines Büchlein, das der Diogenes Verlag mit 128 Seiten für 2,50 Euro im Jahre 1995 in einer Mini-Taschenbuchausgabe herausbrachte. Die reguläre Taschenbuchausgabe schlägt mit 69 Seiten für 6,90 Euro kräftig zu. Die drei Geschichten und die eine Betrachtung erschienen vorab in anderen Werken. In »Der Zwang der Tiefe« erzählt Patrick Süskind über die erschreckend, oberflächliche Macht der Kritiken. Und der Tatsache, dass wir Künstler viel zu sehr das Negative …

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Gedanken zum Lesen

In dieser Zeit, in der ich mich intensiv mit Patrick Süskind beschäftige, stelle ich mit Wehmut fest, dass es ein Buch wie »Das Parfum« kein zweites Mal geben wird. Die Idee ist so brillant, die Umsetzung nahezu perfekt – davon muss sich ein Autor mehrere Scheiben abschneiden, um auch nur entfernt an Stil und Story zu gelangen. Traurig registriere ich somit, dass ich lange suchen werden muss, um ein ähnliches Buch erneut zu lesen. Ein wenig lethargisch arbeite ich weiter, …

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Gelesen: »Die Geschichte von Herrn Sommer« von Patrick Süskind

»Dieser Ausdruck ist ein Stereotyp«, pflegte er zu erklären, wenn er irgendwo den Satz »Sie werden sich den Tod holen.« hörte oder las. »Und ein Stereotyp – merkt euch das ein für alle Mal! – ist eine Redewendung, die schon so oft durch die Münder und die Federn von Krethi und Plethi gegangen ist, daß sie überhaupt nichts mehr bedeutet.« – Zitat: S. 38 »Die Geschichte von Herrn Sommer« von Patrick Süskind. Und wie Recht der Vater damit hat. Aber …

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