Gelesen: Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär

»Die 13 ½ Jahre des Käpt´n Blaubär« habe ich gestern beendet. Es hat etwas länger gedauert, aber das ist bei einem 702 Seiten starken Hardcover dieses Kalibers auch durchaus angebracht. Anders ließen sich die verrückten Ideen kaum verarbeiten und visuell vor dem inneren Auge durchspielen. Nachdem ich nun alle Romane von Walter Moers gelesen haben, traf ich alte Bekannte wieder: Hildegard von Mythenmetz natürlich. Oder Rumo, der Wolpertinger, aus dem gleichnamigen Roman, der sich zunächst als stiller Beobachter und dann…

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Lexika

Ich mag Nachschlagewerke. Mir gefällt es, wenn ich sie immer mal wieder in die Hand nehmen kann und mich auf die Suche nach noch nicht entdeckten Worten begeben darf. Doch was fehlt ist das »Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung« von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller. Ich würde es sogar aus dem zamonischen übersetzen, wenn ein Verlag daran Interesse fände. Ein Lexikon, herausgeschnitten aus den Gedankengängen eines Walter Moers. All seine fabelhaften moersigen aus Zamonien stammenden Kreaturen…

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Verschenke doch ein Arschloch

Viel zu selten besuche ich die Website von 2001, obwohl sich dort oftmals günstige Bücher finden. Für Walter Moers – Fans bietet sich das große Walter Moers Paket. 4 Kultbände des Erfolgsautors. Statt 46,17 EUR nur 7,99 EUR. Oder das Arschloch-Fanset. Lassen Sie sich nicht verarschen: Statt woanders 72 EUR (e.P.) bei uns nur 14,99 EUR, heißt es dort. Und das sind nicht nur Bücher, sondern auch Merchandising. Aber auch Tolkien-Fans oder Filmfreaks kommen auf ihre Kosten. Einfach mal vorbeisurfen,…

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Zamonien

Nun habe ich auch “Ensel und Krete” beendet – ein schönes Buch, fernab von perspektivischen Regeln, auf die sonst so oft geachtet wird. Stört bei einer Story von Walter Moers aber auch gar nicht. Und ansonsten habe ich ja schon kürzlich über das Buch erzählt, muss ich ja jetzt nicht schon wieder machen. Eine Website zum Buch gibt es – wie ich jetzt weiß – auch. Ein Interview mit Walter Moers, sowie Leseproben, Gästebuch, Hörproben etc. findet ihr dort. Wer…

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Warten

Das Schöne an Arztbesuchen ist das Warten, sofern es kein Allgemeinmediziner ist, bei dem die Luft im Wartezimmer getränkt mit Viren ist und sich die Warterei auf eine halbe Stunde beschränkt. Eine halbe Stunde, in der ich in Ruhe lesen kann. Was Walter Moers sich in »Ensel und Krete« erlaubt, darf sicherlich kein anderer Autor. Da erzählt er also diese Geschichte von den beiden Zwillingsgeschwistern, die sich im Wald verirren neu. Soweit so gut. Aber Hildegunst von Mythenmetz, der sich…

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Was ich an Walter Moers mag!

Wie ich schon sagte, seine Bücher schmecken, seine Sprache ist blumig, witzig und originell – genau wie seine Ideen. Aus dem konventionellen Themen Angst vor dem Tod und Alpträume zaubert er – wie in »Die wilde Reise durch die Nacht« – eine so abstrakte und dennoch absolut nachvollziehbare Geschichte, dass ich beim Lesen immer wieder „Aha“ oder „Ach, guck an!“ oder „Stimmt!“ oder „Wie interessant!“ vor mich hinflüstere. Er pfeift auf Regeln oder Logik, mit einem Satz wird das Universum…

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Langes Lese-/Schreibwochenende

Das Schöne an den Geschichten Walter Moers´ sind seine kuriosen Ideen und die Vielfalt der Sprache. Er schreibt fruchtig. Ja, das mag merkwürdig klingen, aber die Worte prickeln auf der Zunge. Sie schmecken. Ein ganz merkwürdiges Lesevergnügen, das er mir da wiederholt beschert. Als ich »Wilde Reise durch die Nacht« aufschlug, stieß ich auf einige Zeichnungen, die mir sofort bekannt erschienen. Ein Griff ins Bücherregal brachte Bestätigung: Gustav Dorés Illustrationen finden sich auch in »Geister, Spuk und Nachtgespenster« wieder, eine…

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Halb neun in Deutschland …

Der Frühstücks-Potter sollte zwischen 7 und 9.30 Uhr geliefert werden, hieß es in der Bestellbestätigung von amazon. Da wir um neun nicht mit HP sondern bei IKEA frühstücken wollten, hofften wir, dass DHL näher an der sieben, als an der halb zehn kommen würde. Die Hand auf der Klinke, um das Haus zu verlassen, da klingelte es und siehe da: DHL mit einer Büchersendung und einem kleine Geschenk: Knoppers – halb zehn (in diesem Fall halb neun) in Deutschland. Nun…

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Absagen, Weitermachen!

Die Kurzgeschichte, von der ich schon mehrfach erzählt habe und die längst nicht so aus den Fingerspitzen floss wie üblich, wurde nicht angenommen. Nun stürze ich aber nicht in ein tiefes Loch, denn ich weiß, dass die Auswahlkriterien sehr streng sind und meine Story keinesfalls die einzige ist, die abgelehnt wurde – im Gegenteil. Ich habe sie nun ein wenig überarbeitet und reiche sie bei einem anderen Projekt ein. Schön ist es, dass nach wie vor Rezensionen zu »Azaretes Weg«…

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