Auszeichnung: Käpt´n Blaubär Übersetzung

Kyoko Hiranos erhält den Lessing-Übersetzerpreis der Bundesrepublik Deutschland 2006 für die Übersetzung ins Japanische von »Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär« Die Preisverleihung fand bereits am 09.02.2007 im Saal des Goethe-Instituts Japan in Tokyo statt. »Der Lessing-Übersetzerpreis wird seit 1998 von der Bundesrepublik Deutschland für Übersetzungen aus dem Deutschen ins Japanische verliehen und stellt eine wichtige Institution in den deutsch-japanischen Kulturbeziehungen dar«, weiß buchmarkt.de zu berichten. Mehr dazu unter buchmarkt.de

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Blaubär ist nicht gleich Blaubär

»Du warst in einem Kindermusical? Lese ich Blaubär, lese ich daran vorbei«, bekomme ich zu hören. Ich muss wohl mal Aufklärung leisten. Vor vielen vielen Jahren, da malte ein Mann namens Walter Moers einen blauen Bär. Er taufte ihn Blaubär. Und weil er ein Bär war, der gern zu See fuhr, hieß er fortan Käpt’n Blaubär. Dieser Blaubär war ein alter Bär und er erzählte seinen Neffen Geschichten von der See – Lügengeschichten meinen die anderen, Käpt’n Blaubär behauptet aber,…

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Erlebt: Käpt´n Blaubär – Das Musical

Nachdem Kyrill einen großen Teil der zamonischen Bauten zerstörte, am darauf folgenden Wochenende somit keine Aufführungen stattfanden und unsere Karten natürlich genau zu dieser Zeit gültig waren, konnten wir heute endlich »das wahrscheinlich erlogenste Musical der Welt« sehen. Die Vorstellung in Köln wurde bereits einmal verlängert, am 11.02. findet jedoch die letzte Aufführung statt. Erst am 15. Mai geht es in Hamburg weiter. Schon das Foyer stimmte auf Zamonien ein: Dämmriges Licht, überall standen Pappaufsteller – Figuren aus Moerschen Welten,…

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Blaubär fällt aus! *schnief*

Das Käpt´n Blaubär Musical findet in einem extra dafür errichteten Zelt statt. Und das hat dem Orkan Kyrill nicht standhalten können. Die Vorstellungen am 20.01. und 21.01. fallen somit aus. Und was steht auf unseren Karten? Natürlich der 20.01.2007. Irgendwie habe ich es geahnt! Umtausch ist zwar möglich, aber das werden natürlich jetzt sehr viele versuchen. Und dabei hatte ich mich schon so darauf gefreut. *schnief*

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Dürfen wir über Hitler lachen?

Diese Frage höre und lese ich in den letzten Wochen vermehrt. Anlass dieser Diskussion ist der aktuelle Kinofilm »Mein Führer – die wirkliche Wahrheit über Adolf Hitler«. Helge Schneider spielt in der von Dani Levy inszenierten Parodie die Hauptrolle. Einige Stimmen sagen: »Es wurde Zeit, dass jemand dieses Thema von der lustigen Seite anpackt!« Dabei spielte schon Charlie Chaplin 1940 (!) in »Der große Diktator« Adolf Hitler keinesfalls ernsthaft. Und selbst in Deutschland wurde und wird Adolf Hitler schon lange…

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14 cm für 7 Euro

Es handelt sich um vierzehn Zentimeter Buchrücken. Einmal im Jahr verkauft der Lions Club Bücher für einen guten Zweck. Die von Privatleuten gespendeten Werke stammen aus allen Genren, von Hardcover bis Taschenbuch, Humor, Antikes, Krimi, Horror, Kinderbücher, Sachbücher, ausländische Werke … Der Preis errechnet sich aus der Tiefe – also dem schmalen Stück des Rückens. Ein Zentimeter kostet 50 Cent. Das lohnt sich! Und natürlich konnte ich nicht daran vorbei gehen und so staubte ich je ein Buch für meine…

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Interview – Wunschliste

Die Nacht, als ich kurz aufwachte, dachte ich darüber nach, wer auf meiner Interviewwunschliste steht. Und wenn ich schon die Interviews präsentiere, die ich führen durfte, warum nicht auch mal meine Wünsche diesbezüglich weitergeben? Sehr weit oben in der Hitliste, der noch unerfüllten Interviews steht natürlich Stephen King. Tatsächlich habe ich auch schon mehrmals angefragt, aber es gibt da gleich mehrere Probleme: Ich bin Deutsche. Doch Stephen King hat ein Problem mit Deutschland, das zeigt auch sein aktueller Roman »Love«,…

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Moers im Spiegel

Jochen Siemens verfasste für den Stern, Ausgabe 42/2006 einen interessanten Artikel über Walter Moers und nicht nur bei der Überschrift musste ich schmunzeln: »Süskind des Nordens«. Das abgedruckte Foto aus dem Jahre 1994 ist im Internet zu finden, ein paar weitere ebenso, die ich aber nicht hier einstellen möchte (Wer suchet, der findet ;-)). Herr Moers wird schon wissen, warum er gerne zuhause ist, unerkannt und an seinen Projekten arbeitend. »Gut vermarktbar, sagen sie bei Moers´ Verlag dazu achselzuckend, sei…

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