Gelesen: »Plätzchen-Schule« von Matthias Ludwigs

Matthias Ludwigs lernte Koch und Konditor u.a. bei Dieter Müller oder Stefan Marquard. 2009 wurde er Patissier des Jahres und Mitinhaber von TörtchenTörtchen,

Die »Plätzchen-Schule« von Matthias Ludwigs ist bereits 2011 bei vgs erschienen. Aber alte Keksrezepte, die von Oma, sind doch eh die Besten. So alt sind die Rezepte von Matthias Ludwigs nicht, aber sie haben nicht viel Chichi, sind relativ simpel, mit nicht zu vielen Zutaten. Das Buch ist erst im letzten Jahr bei mir eingezogen und seitdem habe ich mehr als die Hälfte der Rezepte ausprobiert.
An diesem Wochenende wurden es dann die Kaffeestangen (S. 84) – hier ist das Rezept leider unvollständig. Schritt 4, der den Backvorgang und das Zusammensetzen der beiden Hälften erklären sollte, fehlt. Erklärt sich aber von selbst, zumindest, wenn man schon mal gebacken hat.
Außerdem mussten es Spekulatius (S. 58) sein, dieses Mal nicht mit hellem Zucker, sondern mit Farinzucker, der auch für Berliner Brot verwendet wird. Daher kommt die dunkle Farbe. Beinahe gesund sind die Sesamberge (S. 92) – Sesam, Haferflocken, Mandeln, Butter und Honig. Mehr braucht es nicht.

Auf 120 Seiten finden sich 40 Plätzchenrezepte, darunter Weihnachts-Klassiker wie Zimtsterne, Berliner Brot oder Schwarz-Weiß-Gebäck, aber auch Thymianbruch, Ingwer-Cashewkekse oder Curry-Kokosmakronen, die zu jeder Jahreszeit passen. Ich gebe allerdings zu, dass ich Vanillekipferl oder Zimtsterne auch im Mai backen und essen kann.

Fazit

Mir gefällt die »Plätzchen-Schule« von Matthias Ludwigs sehr gut. Die Rezepte sind leicht umzusetzen, eigenen sich auch für Anfänger und die Ergebnisse sind köstlich! So darf backen auch sein.
Leider ist das Buch nicht mehr erhältlich. Bei ebay, rebuy oder medimops könnte sich vielleicht noch ein Exemplar finden.

Weblinks

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