Geschichte + Gewinnspiel: Mary und das Puppenmonster

[bezahlte Werbeaktion mit Gewinnspiel]

Die letzte Story-Wärmflaschen-Aktion war im Juni. Um daran teilnehmen zu können, musste die Frage beantwortet werden, mit welchem Tier du gerne in einer WG leben wolltest. 41 Menschen versuchten ihr Glück. Manche lebten mit Papageien, Hunden und Katzen, Hasen, Fische und Meerschweinchen zusammen. Andere wünschten sich eine WG mit einem Geparden oder einem Elefanten, einem Fuchs, einer Giraffe, einem Alpaka oder einem Panda. Für den Gewinn war die Tierart nicht wichtig, das Glück entschied. So ist das auch dieses Mal.

Und heute wird es gruselig.
Die Geschichte passt nicht nur zum Design der Wärmflasche, sondern ist auch eine Hommage an die Schriftstellerin Mary Shelley. Viel Spaß damit.

Mary und das Puppenmonster

Keine Zeit zum Lesen? Dann lass dir dir Geschichte vorlesen.

Mary liebte Puppen. An einer Wand ihres Zimmers stand ein Regal aus schwarzem Ebenholz. Auf jedem der fünf Bretter saßen sechs Puppen nebeneinander. Um an das oberste Regalbrett zu gelangen, musste sie sich auf eine kleine Treppe stellen. Die Köpfe der Puppen waren aus Porzellan, filigran bemalt und mit schönen Haaren, die Mary jeden Sonntag frisierte, nachdem sie alle Puppen umgezogen hatte. Außer den Puppen liebte Mary Bücher. Sie las gerne, jeden Tag vor dem Einschlafen und nach der Schule, wenn sie ihre Hausaufgaben erledigt hatte. Marys beste Freundin Tina war mit vier Jahren in eine andere Stadt gezogen. Jeden Dienstagabend chatteten sie und schrieben sich jeden Tag lange Nachrichten. Marys Eltern arbeiteten als Architekten mit einem großen Büro in der Stadt, sie hatten mehrere Angestellte und waren ständig unterwegs. Mary blieb oft allein zuhause.

An solch einem Tag, es war ein Samstagabend, tobte ein Unwetter übers Land. Mary lauschte dem Wind, der ums Haus pfiff und beobachtete durch das Fenster die Bäume vor dem Haus, die einen wilden Tanz aufführten. Eine ihrer Lieblingspuppen saß auf dem Fensterbrett und schaute mit ihr hinaus.

Plötzlich gab es einen Knall. Mary schrie erschrocken auf. Ein Blitz zuckte vom Himmel und schlug in die Eiche vor dem Fenster ein. Der Baum fing sofort Feuer. Wie erstarrt blickte Mary auf die Flammen, die hungrig über die buntbelaubten Äste herfielen. Das Feuer knisterte gefährlich und weckte Mary aus ihrer Trance. Sie schnappte sich das Smartphone und alarmierte die Feuerwehr.

Die Hilfe würde nicht rechtzeitig ankommen. Der Baum kippte und fiel aufs Haus. Mary rannte.

Der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen und den größten Teil des Hauses zu retten. Marys Zimmer war zerstört. Ihr blieb ein Scherbenhaufen aus Porzellanköpfen, ein Gewirr aus Puppengliedmaßen und angesengten Büchern. Nur ein Buch hatte den Brand unbeschadet überstanden: »Frankenstein« von Mary Shelley brachte Mary auf eine Idee, sie sammelte die Puppenreste in einer großen Plastiktüte, legte das Buch oben auf und zog in das Gästezimmer, das ihre Mutter für sie hergerichtet hatte.

Mithilfe von Sekundenkleber und der Heißklebepistole bastelte sie sich aus all den Scherben und Reststücken ihr eigenes Frankensteinmonster. Vorbei die Zeit von niedlichen Puppen in rosa Kleidchen. Ihre neue Puppe hatte Narben im Gesicht, der Kopf war unproportional zum Rest des Körpers. Sie setzte dem Monster ein grünes und ein blaues Auge ein. Die Nase war schief, die Porzellanohren hatten unterschiedliche Größen. Mary nähte zwei Beine aneinander und verlieh der Puppe einen Wachstumsschub. Für die Haare verwendete sie den Rest eines Teddys, der zum größten Teil verbrannt war. Die Kleidung des Monsters bestand aus verschiedenen Kleiderresten, teils an den Seiten angesengt. Er sah zum Gruseln schön aus. Die Zeit verging. Mary bekam ein neues Zimmer. Ihre Eltern schenkten ihr zum Einzug eine Puppe mit goldgelben Haaren, einem weißen Rüschenkleid und blauen Lackschuhen. Mary fand keinen Gefallen daran, wollte ihren Eltern gegenüber nicht unhöflich sein und setzte sie neben Frankenstein ins Regal.

In der Nacht erwachte sie von einem seltsamen Geräusch. Die Puppe lag auf dem Boden, der Kopf zerbrochen, die Gliedmaßen verrenkt.

Mary schaute ihr Monster an. »Warst du das?«, fragte sie ihn.

Und sie war sicher, dass er ihr in diesem Moment zublinzelte.

Gewinnspiel – So kannst du gewinnen

Die Hugo Frosch GmbH sponsert eine Wärmflasche mit Klassikwärmflasche, 1,8 L in schickem Nicki mit dem „Moviemotiv“ Frankenstein im Wert von 19,95 €.
Groß genug um sich dahinter zu verstecken, wenn der Horrorfilm zu gruselig ist.

Wie du gewinnen kannst?
Verrate mir doch bitte, wovor du dich gruselst! Was jagt dir eine Gänsehaut ein? Wann erstarrst du vor Panik oder kreischst vor Schreck? Bitte sende deine Antwort bis 07.11.2021 an frosch@nicole-rensmann.de
Du darfst dieses Gewinnspiel gerne in deine Sozialen Kanälen teilen. Falls du gewinnst, wäre es großartig, wenn du deinen Gewinn auch deinen Freunden zeigst. #hugofrosch #nicolerensmann
Unter allen Einsendern entscheidet das Los! Der Gewinner oder die Gewinnerin wird per E-Mail benachrichtigt.

Das Gewinnspiel ist beendet. Die nächste Geschichten-Aktion folgt am 24.12.2021!

Rechtliches

Diese Werbe-Aktion ist eine Kooperation mit der Hugo Frosch GmbH, Hohenraunauer Str. 20, 86480 Aletshausen.
Wenn du an dem Gewinnspiel teilnimmst, übermittelst du mir deine E-Mail. Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern per Los gezogen. Ich werde dich per E-Mail informieren, falls du gewonnen hast und dich dann um deine Adresse bitten, um dir deinen Gewinn zukommen zu lassen. Die Gewinne werden von der Hugo Frosch GmbH gesponsert. Daten (Name, E-Mail, Hausadresse) werden an die Hugo Frosch GmbH nicht weitergeleitet.
Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Das Gewinnspiel findet nur innerhalb von Deutschland statt. Die Daten aller Teilnehmer lösche ich nach der Aktion. Für Weiteres beachte meine Datenschutzerklärung.
Bitte beachte auch die Datenschutzerklärung der Hugo Frosch GmbH. 

Web

© Text: Nicole Rensmann – exklusiv für Hugo Frosch GmbH
© Fotos: Mit freundlicher Genehmigung der Hugo Frosch GmbH
Weitergabe/-verwendung ist nicht erlaubt.

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