Ich habe die ehrenvolle Aufgabe für eine Feier das Dessert zu kreieren. Vegan mit Schokolade. Ich liebe diese Herausforderung. Seit ich laktosefrei backe und koche denke ich oft darüber nach, wie klein der Schritt nun zu vegan ist. Am Wochenende habe ich jeden Tag eine vegane Süßspeise zubereitet. Zu Testzwecken.
Brownies mit Tahini-Topping, Schokoladenpudding ohne Kakao, ohne Aquafaba, ohne Seitantofu (weil alles histaminhaltig), dafür mit megaviel Geschmack. Der Pudding war so schnell weg, dass ich von der Schüssel kein Foto mehr machen konnte. Eine Wiederholung wird es in Kürze geben, und dann auch das Rezept dazu.
Damit wir hier nicht zum Schokoholic werden, habe ich gestern veganen Zitronenkuchen gebacken.
Das Ursprungsrezept stammt aus dem Buch „everday vegan food“ von Nina Witt. Ich mag ihr Buch, weil sie nicht auf Ersatzprodukte setzt und stattdessen wenig Zutaten verwendet. Denn vegan geht eben auch ohne Aquafaba und Co. Ihren Zitronenkuchen habe ich allerdings noch etwas verfeinert. Bei mir kommt weniger Zucker rein, dafür jedoch Marzipan und Zitronenabrieb und anstatt Mandeldrink nehme ich Haferdrink, anstatt Weizenmehl kommt Dinkelmehl zum Einsatz. Nina Witt gibt noch 1-2 EL Sprudelwasser in den Teig, in Ermangelung von Sprudelwasser habe ich das weggelassen.
Rezept
- 250 g Dinkelmehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 110 g Zucker (Ich verwende nur selbstgemachten Vanillezucker)
- 40 g Marzipan, geraspelt
- Zitronenabrieb von einer Bio-Zitrone
- 30 ml Zitronensaft (ist ungefähr eine Zitrone)
- 80 g Rapsöl
- 200 ml Haferdrink
Alle Zutaten gut verrühren und in eine mit Öl gefettete Gugelhupfform füllen.
Ca. 45 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze, mittlere Schiene. Der Kuchen darf goldgelb werden.
Dazu passt perfekt eine Kugel Zitroneneis.
Der Kuchen schmeckt ein bisschen wie Panettone, der italienische Hefekuchen.

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