Rezension: »Sommernachtsfrauen« von Keith Donohue

Sein Debüt »Das gestohlene Kind« hat mich begeistert, darum interviewte ich den US-Autor 2009 für das Magazin phantastisch!. Sein zweiter Roman »Der dunkle Engel« – obwohl stellenweise etwas langatmig – wies interessante Aspekte der phantastischen Literatur auf, die mir gefielen. Könnte Keith Donohues dritter Roman »Sommernachtsfrauen« an meine Begeisterung über sein Debüt anknüpfen? Ich war gespannt. Erster Satz: »Wir alle fallen mal!« Der männliche Erzähler der Geschichte erwacht auf dem Fußboden seines Badezimmers. Er wurde nieder geschlagen. Eine blutende Kopfwunde und eine kurze Bewusstlosigkeit sind …

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Gelesen: »Der dunkle Engel« von Keith Donohue

Erster Satz: »Wieder hörte sie es klopfen, behutsam und leise.« Margaret Quinn erhält in einer kalten Nacht Besuch von einem jungen Mädchen, das. bepackt mit einem Koffer und einem Zettel am Revers, zitternd vor ihrer Tür steht. Margaret gewährt dem Kind Einlass, gibt ihr etwas zu essen und lässt sie im Zimmer ihrer Tochter Erica schlafen, die mit 17 Jahren, vor mehr als zehn Jahren mit ihrem Freund verschwand. Das kleine Mädchen – Margaret nennt sie Norah – spricht in …

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