Gelesen: »Das gestohlene Kind« von Keith Donohue

»Ein Märchen für Erwachsene«, so preist der Verlag Keith Donohues Debüt an. »Ein Kind verschwindet und taucht wieder auf. Niemand merkt, dass es nicht das selbe Kind ist, sondern nur das gleiche.« Ein Wortspiel, das mich neugierig machte. Für alle, die Ich-Erzählungen nicht mögen: »Das gestohlene Kind« wird von einem heranwachsenden Kind und einem Kobold – einem Wechselbalg, wie er sich selbst bezeichnet – erzählt. Aber dieser Roman hat nichts mit den Tolkienschen Kobolden zu tun, sondern erinnert eher an…

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Das letzte Quartal

Tatsächlich. Heute ist das letzte Quartal des Jahres 2007 angebrochen. Ich sehe mich schon im Geiste einen Weihnachtsbaum schmücken, Geschenke einpacken und Plätzchen backen oder Pralinen zubereiten. Unfassbar, wie schnell dieses Jahr vorbei gegangen ist. Naja, noch ist es ja nicht so weit. Es bleiben uns noch drei Monate bis Silvester. Drei Monate in denen ich auf jeden Fall noch einige Bücher lesen möchte und „Mein Märchen“ beenden will. Heute habe ich einige Seiten daran gearbeitet. Und ja, ich mag…

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Sturm drinnen und draußen

Draußen regnet es und stürmt. Ich trinke Tee. Die brennende Kerze auf meinem Schreibtisch flackert so stark, als sei der Sturm ins Haus eingebrochen. Doch hier ist es ruhig und trocken. Das CD-Laufwerk spielt zum fünften Mal den Soundtrack von »The Stand«. Melancholie. Und doch schöpfe ich Kraft aus diesem Moment. Es ist ruhig. Nur der Zimmerbrunnen für die Katzen plätschert leise in seiner Ecke und Mother Abigail zupft auf der Gitarre. Ich habe gelesen. Eben. »Das gestohlene Kind« von…

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Lesestapel

Die Tage sind zurzeit viel zu kurz und das liegt nicht daran, dass der Herbst angeklopft hat. Ich wollte aber wenigstens mal schnell erzählen, dass ich im Augenblick »Das gestohlene Kind« von Keith Donohue lese. Sehr interessante und … ja… feine Lektüre. Fein. Das passt zum Stil. Mehr dazu dann später. Danach folgt »Tintenblut« von Cornelia Funke. Und danach sortiere ich den Stapel neu!

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Buchmesse fällt aus

Die Buchmesse fällt in diesem Jahr aus,  zumindest für mich. Schade. Ich ahnte das schon vor einigen Monaten, aber manchmal hofft man eben, dass sich alles zum Besseren wendet. Zurzeit soll das eben mal nicht so sein. Nun, die Buchmesse wird auch ohne mich stattfinden und die Autoren, Redakteure, Freunde und Bekannte, die ich dort endlich mal wieder treffen wollte, hoffe ich dann spätestens nächstes Jahr wiedersehen zu können.

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Illustrationen zum X.

Zum Abschluss dieser kleinen Reihe wird heute noch mal kräftig gemischt. Beginnen wir mit Timo Kümmel, der zu meiner Kurzgeschichte »Das Vermächtnis«, erschienen in »Arkham – Ein Reiseführer« (Basilisk-Verlag),  die Illustration angefertigt hat. Ein Porträt von H.P. Lovecraft passt zur Story, wenn auch sein Gesicht etwas wächsern aussieht – aber das muss so sein, denn bei »Das Vermächtnis« handelt es sich um ein Wachsfigurenkabinett. Die Anthologie ist übrigens vergriffen und wird bei ebay ab und an für unfassbare Summen ersteigert.…

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Dumm gelaufen

»Wer bei google Bombe eingibt, wird demnächst überwacht!«, so die Schlagzeile heute bei Welt-Online. Weiter heißt es: Völkermord, Bombe, Terrorismus – wer solche Wörter bei google oder einer anderen Suchmaschine eingibt, soll demnächst überwacht werden. Dies plant die EU-Kommission. Die FDP findet das verrückt. Ich auch. Also werden demnächst alle Autoren und Journalisten überwacht, die einen Roman zum Thema schreiben oder für einen Artikel recherchieren. Und alle Schüler, die das Thema in der Schule durchnehmen und für eine gute Note…

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Gelesen: »Vampyr – Die Jägerin« von Brigitte Melzer

Der erste Band der Vampyr-Reihe von Brigitte Melzer war so spannend, dass ich ihn nicht aus der Hand legen konnte. Und somit freute ich mich auf die Fortsetzung »Vampyr – Die Jägerin«, die im September 2007 bei Ueberreuter erschien. Wir gehen nun ins Jahr 1732 zurück und begeben uns nach Glen Beag in die Schottischen Highlands. Catherine sucht einen Weg, ihren Geliebten Daeron zu befreien, den sie – wie sie glaubt – in purem Egoismus zu einem Vampyr und somit…

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Illus IX, Cover 6 und 7

Über die letzten beiden Cover zu »Firnis« und »Mister Zed« habe ich zwar erst kürzlich gesprochen, aber um diese Illu-Reihe zu komplettieren, stelle ich sie hier noch einmal vor: Das Cover von »Firnis« ist von den Farben her für einen Roman, der die erwachsene Zielgruppe ansprechen soll, sicherlich außergewöhnlich. Und über das dunkellila als Hintergrundfarbe kann man möglicherweise streiten. Hervorhebend sind hier jedoch die kleinen Details, die in den Bildern dargestellt werden – teilweise übergreifend auf das danebenstehende Bild oder…

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Illus VIII, Cover V

Ciara Phantastischer Hexen-Vampir-Roman

Das Cover von »Ciara« stammt von Sir Edward Burne-Jones und wurde natürlich nicht speziell für den Roman angefertigt. Er malte das Gemälde mit dem Titel »Die Verführung Merlins« ca. 1870-74 und stellte Merlin und Nimue dar. Beide Figuren stammen aus der keltischen Mythologie. Auch »Ciara« trägt nicht nur keltische Gene in sich, sie ist vor allem die Tochter des Ältesten, der ihr ein schweres Erbe vermacht hat. Ihre Mutter wiederum, eine Hexe, scheint der Gegensatz zu Ciaras Vater gewesen sein.…

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