Plan 2010

Anfang 2009 begann ich meine Aktivitäten aufzuschreiben: Jeden Verlag, dem ich ein Expose zusandte, notierte ich mir, jede Story, die geschrieben und veröffentlicht wurde, kam auf die Liste. Absagen und Zusagen. (Es sind noch einige angeschriebenen Verlage offen.) Angenommene Anfragen, versandte  und publizierte Artikel. Keine Ideen, nur all das, was ich tatsächlich ausführte. 2009 sind so mehrere Seiten entstanden – handgeschrieben – auf denen ich nachschlagen kann,  dass ich im letzten Jahr nicht auf meinen Händen gesessen habe. Dieses Gefühl…

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Internetabstinenz

Zurzeit leide ich an einer chronischen Internetunlust. Ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass mich solch eine Krankheit mal befallen sollte, aber es ist passiert. Alles hat eben seine Zeit, jetzt braucht mich das Real Life. Außerdem muss ich noch „Mein Wort“ einhalten und so bastle ich an der Zombiestory herum. Das Exposé steht, die Leseprobe ist aber noch nicht komplett. Aber ich möchte damit in Kürze fertig werden, da ich sehr große Sehnsucht nach „Meinem Märchen“ habe. Ich kann…

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Tschakas

Ich hasse Exposés … dachte ich. Aber ich hatte noch nie so viel Spaß, ein Exposé zu erstellen wie damals für mein Märchen und noch nie so viel für den aktuellen Roman – ja, den Zombieroman. Köstlich. Ich amüsiere mich und was gibt es Schöneres als sich im ersten Schritt von seiner eigenen Story selbst unterhalten zu lassen? (Jaja … schnell mal das Thema wechseln.) Wie dem auch sei… ich werde das Exposé sicherlich noch in diesem Monat in die…

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Vom Ende, vom Anfang und vom Weitermachen

Es wird Zeit, alle Aktionen zu beenden. Ich bin begierig danach, an meinem Märchen zu arbeiten, ja ich habe Sehnsucht nach Nina und all den anderen Protagonisten, deren Namen hier nicht genannt werden sollen. Mein Märchen für das – wie ich … ach nein … pssst. @WirSchreiben – der MitmachRoman auf Twitter liegt schon seit einiger Zeit verlassen da. Ein Experiment, das eine Weile lustig war – mehr sollte es nicht sein. Die sehr kurze 3. Season meiner englischen Geschichte…

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Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Ängste eines Pseudonyms

Guten Tag, mein Name ist … Pseudonym! – Wer? Ab und an frage ich mich, ob ich mein Manuskript zurückbekomme, dass ich damals zum „Heyne Magischer Bestseller“ sandte. Nun, ich habe meins ja bekommen, aber nicht das zweite, das ich unter Pseudonym eingereicht habe. Dieses Buch ist so anders, das ich es eigentlich nie unter meinem Name veröffentlichen wollte, (zwischenzeitlich hat sich meine Meinung dazu geändert) darum habe ich es unter Pseudonym eingeschickt, das ich eigens dafür erfunden habe. Dass…

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Die ersten Wörter in meinem Buch

Ich habe es schon getwittert, aber hier sollen sie nun auch rein, die ersten Worte des Prologs meines „Märchens“ – dem satirischen, bösartigen, lustigen  – eine Geschichte wie ich sie noch nie zuvor geschrieben habe. Und ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte, aus all den Wörtern, die ich aufgrund der Verlosung zugesandt bekomme, das vorgeschichtliche „Prequel“ wird, auch wenn „Das Märchen“ noch nicht veröffentlicht wurde. Egal … denn in „Mein Märchen“ ist eh alles anders. Und so stets geschrieben: …

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Schreibtischtaten

Tatsächlich habe ich gestern richtig gut an meinem Märchen gearbeitet. Das ist auch das einzige Buch bisher, bei dem ich mir unendlich viele Notizen parallel machen muss und Kommentare an den Rand schreibe. Warum das so ist, kann ich zwar erklären, möchte ich aber nicht, denn das würde zu viel vom Inhalt der Geschichte wegnehmen. Und da eine Veröffentlichung erst in … so … in etwa … zehn Jahren geplant ist, kann das auch erst mal noch egal sein. Ich…

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Ich habe gemordet

Eine Beichte wird das nicht. Und Handschellen brauche ich auch keine, glaube ich. Ich habe gestern ein Pseudonym beerdigt. Es war ein perfektes Pseudonym, ein einzigartiges Pseudonym, es war ein eindeutiges Pseudonym und es war meins. Ich habe es geboren, ausgestattet und nun beerdigt. Es liegt nicht tief, ich kann es jederzeit wieder ausgraben, wenn mir danach ist und darum verrate ich auch nicht, wie das Pseudonym heißt. Es würde eh nur Verleger und Lektoren interessieren, da ich nichts darunter…

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Von der Angst, die Idee zu verlieren

Die  – nun mehr – drei Büchern, an denen ich arbeite, enthalten Ideen, die es so noch nicht gab. Zumindest ist mir nichts davon bekannt. Mir ist das wichtig. Und da ich weiß, dass ich für alle drei noch eine Weile bis zur Fertigstellung benötige (es sei denn, ich finde vorab einen Verlag), spüre ich immer ein Bauchgrummeln, wenn ich mit jemanden darüber spreche oder die Inhaltsangabe einer Neuerscheinung lese. Denn die Angst, jemand könnte die Idee für sich verwenden…

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Probierkost

Die nächste Ausgabe phantastisch! erscheint, wie üblich, im April, darin werden nun beide von mir kürzlich geführten Interviews erscheinen: Daniela Knor wird über ihre Zeit bei DSA und ihre eigenständigen Romane erzählen. Keith Donohue, dessen Buch „Das gestohlene Kind“ mich begeisterte, stellt sein neuestes Werk vor und erzählt interessante Interna.— Nach wie vor lektoriere ich immer mal wieder – oder stehe im Gespräch mit dem Autor des vor geraumer Zeit erwähnten Sachbuchbandes. Es ist interessant hier Lektor, nicht Autor zu…

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