Kolumne: Warum ich vier Jahre brauche, um einen Roman zu schreiben! Oder von Respekt und Liebe zum Wort

Gefälschte Bestsellerlisten, gekaufte Verkaufsstände in den Buchläden – nur für die Publikumsverlage und die Bestsellerautoren reserviert. Piraten-Datenbänke mit tausenden von Büchern, die unter dem Ladenpreis (und unter dem Ladentisch) verkauft werden. Der Autor sieht davon keinen Cent.  Ein blühendes Geschäft für die skrupellosen Betreiber, die sich in einem rechtsfreien Raum aufhalten. Plagiate und dazu Leser, die den Buch-Diebstahl dieser strafmündigen und erwachsenen „Autoren“ mit verständnisvollen Worten kommentieren. Verlage, die ihre Autoren rauswerfen, wenn das dritte Buch nicht den erwarteten Absatz…

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„Niemand“ und das Lektorat

Am Dienstagmorgen hatte ich „Niemand“ im ePostfach, frisch lektoriert von Thomas Michalski, der in seinem Blog schreibt: „Ein ungewöhnliches Buch, doch eines, das mich sofort überzeugen konnte.“ Das Lektorat war so wenig wie nie, was vermutlich am ungewöhnlichen Thema lag oder weil ich einfach lange am Roman gearbeitet habe oder … keine Ahnung!  Nun lese ich „Niemand“ selbst noch einmal. Ich bin in dieser Beziehung – und speziell was „Niemand“ betrifft – übertrieben akribisch. Aber ich nerve ja auch nur mich…

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