Gelesen: »Blind« von Joe Hill

Joe Hill stammt aus einer Schriftstellerfamilie: Sein Vater schreibt, seine Mutter schreibt, sein Bruder ebenso und auch sein Großvater väterlicherseits soll geschrieben haben, obwohl Joe ihn nie kennengelernt hat. An der Literatur kam er also gar nicht erst vorbei. Und so war ihm schon mit 13 Jahren klar, dass er später Schriftsteller werden wollte. Sein Debüt »Blind« widmet er nun seinem Vater. Und der ist niemand anderer als der »Meister des Horrors« persönlich: Stephen King. Joe Hill, der im wirklichen…

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Der erste Satz

Den ersten Sätzen eines Romans widmet ein Autor meist sehr viel Zeit. Sie sind entscheidend für den Leser, ob er das Buch kauft oder doch lieber auf den Stapel zurücklegt. In vielen Büchern über das Schreiben, in Kolumnen oder Foren wird der erste Satz heißt diskutiert und immer wieder vorgehoben. Selbst wer bei google »Der erste Satz eines Romans« eingibt, wird feststellen, wie viel Wert darauf gelegt wird. Was ist wichtig? Was gehört in den ersten Satz? Was verrät der…

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Joe Hill

Zitat von der amazon.de – Seite: »Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Nach dem College begann er mit dem Schreiben. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Ray Bradbury Fellowship“ und dem „Bram Stoker Award“. 2006 erhielt er den renommierten „World Fantasy Award“. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. „Blind“ ist sein erster Roman.« Doch was eigentlich ein Geheimnis bleiben sollte,…

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Gelesen: »Probuditi!« von Chris van Allsburg

Meine Kinderbuchphase wird wohl nie abklingen. Und da ich mich derzeit auf Chris van Allsburg spezialisiert habe, mir bei den deutschen Übersetzungen lediglich die längst vergriffene Ausgabe von »Der Hexenbesen« fehlt, lese ich nun die Originale. Den Anfang machte »Probuditi!« Die Geschichte um ein Geschwisterpaar erschien 2006 als großes Bilderbuch mit Schutzumschlag. Auf 30 voll illustrierten Seiten erzählt Chris van Allsburg, warum Jungs besser nicht ihre kleinen Schwestern ärgern sollten; die rächen sich nämlich auf ganz gemeine Art und Weise.…

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Auszeichnung: Käpt´n Blaubär Übersetzung

Kyoko Hiranos erhält den Lessing-Übersetzerpreis der Bundesrepublik Deutschland 2006 für die Übersetzung ins Japanische von »Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär« Die Preisverleihung fand bereits am 09.02.2007 im Saal des Goethe-Instituts Japan in Tokyo statt. »Der Lessing-Übersetzerpreis wird seit 1998 von der Bundesrepublik Deutschland für Übersetzungen aus dem Deutschen ins Japanische verliehen und stellt eine wichtige Institution in den deutsch-japanischen Kulturbeziehungen dar«, weiß buchmarkt.de zu berichten. Mehr dazu unter buchmarkt.de

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Blaubär ist nicht gleich Blaubär

»Du warst in einem Kindermusical? Lese ich Blaubär, lese ich daran vorbei«, bekomme ich zu hören. Ich muss wohl mal Aufklärung leisten. Vor vielen vielen Jahren, da malte ein Mann namens Walter Moers einen blauen Bär. Er taufte ihn Blaubär. Und weil er ein Bär war, der gern zu See fuhr, hieß er fortan Käpt’n Blaubär. Dieser Blaubär war ein alter Bär und er erzählte seinen Neffen Geschichten von der See – Lügengeschichten meinen die anderen, Käpt’n Blaubär behauptet aber,…

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Erlebt: Käpt´n Blaubär – Das Musical

Nachdem Kyrill einen großen Teil der zamonischen Bauten zerstörte, am darauf folgenden Wochenende somit keine Aufführungen stattfanden und unsere Karten natürlich genau zu dieser Zeit gültig waren, konnten wir heute endlich »das wahrscheinlich erlogenste Musical der Welt« sehen. Die Vorstellung in Köln wurde bereits einmal verlängert, am 11.02. findet jedoch die letzte Aufführung statt. Erst am 15. Mai geht es in Hamburg weiter. Schon das Foyer stimmte auf Zamonien ein: Dämmriges Licht, überall standen Pappaufsteller – Figuren aus Moerschen Welten,…

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Ausländische Kings

Wenn ich gerade mal dabei bin, hier noch ein anderes Schmankerl, das ich vor Jahren bekommen habe. Dummerweise kann ich hier nicht den Namen abtippen – nicht mal annährend. Stephen King auf chinesisch, wenn ich mich richtig erinnere. Das Buch besteht aus zwei Teilen und hat je eine Größe von: ca. 10,5 x 15,5 cm. Es sind beigfarbene broschierte dicke Hefte mit buntem Schutzumschlag. Zu Verlag, Datum etc. kann ich keine Angaben machen, da alles in Schriftzeichen angegeben ist. Der…

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Gelesen: »Trauma« von Dean Koontz

Am 09.08.1974 werden im selben Krankenhaus zwei Kinder geboren – und verschiedene Umstände in dieser Nacht verbinden sie auf Lebenszeit:Das eine, James Henry Tock, wächst in einer liebevollen Familie auf. Er wird Bäcker, doch sein Leben wird von den Prophezeiungen seines Großvaters überschattet. Die Mutter des anderen Jungen stirbt bei der Geburt, doch der Vater des kleinen Punchinello Beezo ist sicher, dass der Tod der schönen Seiltänzerin kein Zufall war, erschießt einen Arzt und eine Krankenschwester und flüchtet dann mit…

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