Noch zwei Katzen, …

Noch zwei Katzen, mir ist kalt! heißt ein Buch des amerikanischen Cartoonist John McPherson. Gelesen habe ich es nicht, aber das Cover passt zu mir/uns. In einigen Jahren sieht es vermutlich bei uns so aus, obwohl sich mein Mann gegen weitere haarige Kratzbürsten sträubt … noch. Dann belegen die Katzen nicht nur solche Schlafplätze, wie auf dem Bild unten, sondern lassen uns mal kurz in den Garten: © Rensmann

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Engel

Die einen suchen Engel, die anderen glauben sie gefunden zu haben, und Dritte behaupten sie wären die einzigen Engel. Alles Blödsinn. Angel ist bei mir, sie liegt seit zwei Stunden zu meinen Füßen, ein wenig zittrig, müde und mit diesem treudoofen Blick, mit denen Hunde ihr Herrchen hypnotisieren. Nein, wir haben uns nicht auch noch einen Hund angeschafft, ich spiele nur die Babysitterin, denn Angel ist frisch operiert, ihr Frauchen musste aber arbeiten und sollte nicht alleine bleiben. Die Katzen…

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Steno

Das Wochenende war zu kurz – wie immer. Die Waschmaschine wartet nach wie vor auf den Techniker. Morgen, morgen soll er kommen. Aber der neue Mantel ist da, der Ersatz für den mit dem defekten Reißverschluss. Eine Wand in der Küche war der festen Überzeugung draußen sei es zu kalt und drinnen zu warm … Schimmelbildung war die Folge und das innerhalb weniger Stunden. Tapete ab, Dämmung drauf. Nein, fertig sind wir noch nicht. Aber das sind nicht geplante Renovierungsarbeiten,…

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Chaos in der Insektenwelt

Ich habe gerade eine Wespe getötet, rausfliegen wollte sie ja nicht und da sie eine unserer Katzen gestochen hat, musste sie weg. Wespen? Ende Oktober? Es ist nicht die erste Wespe die ich in dieser Woche sehe. Sind das noch alte Exemplare oder schon wieder neu geschlüpfte Wespen? Zu den Wespen kommen Dutzende von Marienkäfer, die hier an den Fenstern herumkrabbeln – außen wie innen und sichtbar herumschwirren. Marienkäfer im Oktober und dann in dieser Menge? Ich fühle mich ein…

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Berichterstattungen

Gestern habe ich endlich die vor Wochen begonnene Story für Kelter zu Ende geschrieben, heute redigiert und an den Verlag geschickt. Außerdem bekam ich heute das erste Feedback einer Testleserin. »Firnis« habe ihr sehr gut gefallen, das müsste ein großer Erfolg werden«, hieß es in der E-Mail. Ein paar wenige Tippfehler wurden entdeckt, die ich in wenigen Minuten korrigierte. Seit gestern sind es fünf: vier Kater, eine Katze. Cainéal liegt derzeit auf meinem Schoß und schläft. Moritz, der die Neuankömmlinge…

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Alles in der Schwebe

Gestern schickte ich einen langen Brief an meinen Agenten. Es gab einiges zu besprechen. Dazu später mehr. Nicht, dass Gerüchte aufkommen: Keine Lizenzen, keine Verträge – es ging um Grundsätzliches. Morgen findet noch mal ein Außentermin zum Thema »stinkiger Bodenbelag auf dem Spielplatz« statt. Neue Erkenntnisse und Berichte sollen mir vorgelegt werden – ich bin gespannt. Heute Morgen erwachte mein Sohn weinend. Er weinte, weil er so einen schönen Traum gehabt hätte und die Realität doch ganz anders auszusehen scheint.…

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Adoptionsschwierigkeiten

Warum es seit ein paar Tagen auffällig ruhig ist, kann ich schnell erklären: Wir planen, zwei Jungs zu adoptieren. Eigentlich sollte es nur einer sein, ein Mädchen wäre auch okay gewesen – nur nicht älter als ein Jahr. Tja, und dann verliebten wir uns in ein Brüderpaar. Das war am Mittwochmorgen. Leider sind wir nicht würdig, die beiden Katzenjungs zu bekommen, da wir nicht auf dem Land wohnen. Begutachten will das Tierheim nun unsere Umgebung, die Wohngegend, die Räumlichkeiten. Das…

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Hinfort!

Ich mag Katzen. Nein, nicht auf Toast und auch nicht knackig serviert, sondern lebend, als Haustier, verschmust, schnurrend, frech, eigensinnig, kratzbürstig – passend zu mir eben. Die graue, wuschelige Katze, die täglich draußen bei uns im Garten herumschleicht, mag ich aber nicht. Und zwar aus ganz bestimmten Gründen: Sie verrichtet ihr Geschäft auf unserer Wiese, im Beet und auf der Fußmatte. Kürzlich präsentierte sie sich morgens Früh als Kühlerfigur auf unserem Auto. Da hättet ihr aber Mal meinen Mann sehen…

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Pest und Virusn(t)ot

Die Vogelgrippe hat NRW noch nicht, dafür die Schweinpest und ganz neu: das Chikungunya-Virus, das von einer tropischen Stechmücke übertragen wird. Irgendwie mögen uns die Tiere nicht. Oder mögen wir sie nicht? Erfreulich zu hören, dass wenigstens die „normale“ Influenza in diesem Jahr nur selten auftrat. 30% der deutschen Bevölkerung wäre bei einer Pandemie, die aus dem Virusstamm der Vogelgrippe und der Influenza A, B oder C entsteht, mit dem möglicherweise helfenden Medikament Tamiflu versorgt, hieß es gestern. Wieso eigentlich…

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